Bescherung per Post: So kommen Päckchen pünktlich und günstig an

- In den Wochen vor Weihnachten bearbeiten die Mitarbeiter der Post und anderer Logistik-Unternehmen dreimal so viele Sendungen wie sonst. Zahlreiche Päckchen werden Tag für Tag quer durch Deutschland geschippert, damit sie am Heiligen Abend auf den Gabentisch kommen. Wer will, dass die Geschenke rechtzeitig und vor allem heil bei den Liebsten landen, sollte sie bis spätestens 20. Dezember wegschicken und auf die richtige Verpackung achten.

Der 20. Dezember ist nach Informationen der Deutschen Post AG Stichtag für Standardpakete innerhalb Deutschlands. Express-Sendungen können bis zum 23. Dezember eingeliefert werden, damit sie am Heiligen Abend ihre Empfänger erreichen.

Beim Deutschen Paketdienst (DPD) hat eine Standardsendung innerhalb Deutschlands eine Regellaufzeit von ein bis zwei Tagen. Konzernsprecherin Cé´cile Schreyer rät Kunden, die Sendung spätestens am 20. oder 21. Dezember im Paketshop abzugeben.

Auf Verpackung achten

Um Beschädigungen zu vermeiden, sollte die Ware "bruchsicher verpackt" werden, sagt Schreyer. Beim Kaffeeservice beispielsweise reicht es nicht, einfach nur eine große Folie um den gesamten Inhalt zu wickeln.

"Jedes Teil muss einzeln verpackt werden", erklärt Andreas Engelmann von der Hermes Logistik Gruppe. Zerbrechliche Geschenke sollte "man gut abpolstern". Als Verpackung empfiehlt er "Blasenfolie, entsprechend starkes Papier oder Schaumstoff".

Hilfreich seien auch Versandkartons. Die Verpackungen sind bei den meisten Logistik-Unternehmen oder im Schreibwaren-Einzelhandel in verschiedenen Formaten erhältlich und bieten Schutz für kleine, mittlere und große Geschenke.

Wird das Geschenk dennoch beschädigt, ist es gut, wenn das Paket versichert ist. Bei Hermes gibt es eine Haftung bis 500 Euro ab 3,90 Euro Portogebühr, bei DHL, dem Paketdienst der Post AG, ab 7 Euro Porto.

Ein Trugschluss ist, dass bei jedem Päckchen das Gewicht über den Preis fürs Versenden entscheidet. Paketdienste wie etwa Courier, Hermes und die Deutsche Post AG richten ihre Preise auch nach der Größe der Verpackung. (Siehe Tabelle.)

Teurer wird das Päckchen, wenn man es von zu Hause abholen lässt, statt es im Paketshop abzugeben. Die meisten Logistik-Unternehmen in Deutschland bieten mittlerweile einen Heimservice an, Courier hat sich auf Heimdienste spezialisiert.

Einen Aufpreis gibt es zudem für Geschenke, die nicht innerhalb Deutschlands, sondern in andere Staaten verschickt werden. Grundsätzlich gilt: Der Versand in EU-Länder ist günstiger als der Versand in Länder, die nicht EU-Mitglied sind.

Dazu kommt, dass solche Sendungen wesentlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. Weihnachtsgeschenke nach Osteuropa und Päckchen in außereuropäische Ziele müssen bis 1. Dezember auf den Weg gebracht werden.

Luftpost-Pakete

Luftpost-Pakete in außereuropäische Länder sollten bis 5. Dezember eingeliefert werden; innerhalb von Europa und Zentraleuropa reicht es, wenn Luftpost-Geschenke bis 7. Dezember abgeschickt werden, damit sie pünktlich an Weihnachten ankommen.

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