Bespitzelung: Lidl soll 1,5 Millionen Euro zahlen

Stuttgart - Der Lebensmitteldiscounter Lidl soll für die Bespitzelung von Mitarbeitern teuer bezahlen.

Datenschützer mehrerer Bundesländer verlangen fast 1,5 Millionen Euro Bußgelder von dem Unternehmen, wie die federführende Datenschutzbehörde am Donnerstag in Stuttgart mitteilte.

Hauptvorwurf ist, dass Lidl-Gesellschaften Detektive damit beauftragt haben, die Verhaltensweisen von Mitarbeitern zu überwachen. "Die Protokolle gehen teilweise weit in den privaten Bereich hinein", sagte der Leiter der Stuttgarter Behörde. Die gegen die einzelnen Gesellschaften verhängten Bußgelder liegen den Angaben zufolge zwischen 10 000 und 310 000 Euro.

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