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Betrugsaffäre bei DaimlerChrysler

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- Stuttgart - In der Betrugsaffäre bei DaimlerChrysler sind bundesweit mehrere Wohnungen von Mitarbeitern durchsucht worden. Eine Sprecherin des Autokonzerns sagte am Mittwoch, entgegen anders lautenden Medieninformationen seien weder die Zentrale des Konzerns in Stuttgart noch die Vertriebszentrale in Berlin durchsucht worden. Ihres Wissen nach seien auch keine Niederlassungen von den Ermittlungsaktionen am Dienstag betroffen gewesen.

Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft war zunächst nicht zu erreichen. Sie ermittelt gegen elf Personen, die meisten davon DaimlerChrysler-Mitarbeiter, wegen Untreue. Sie sollen sich zu Lasten des Konzerns bereichert haben.

Dabei soll es auch um so genannte Graumarktgeschäfte gehen, bei denen Fahrzeuge an den offiziellen Vertriebswegen vorbei in den Markt gebracht werden. Mercedes-Chef Eckhard Cordes kündigte in Interviews ein hartes Vorgehen gegen Mitarbeiter an, die in die eigene Tasche gewirtschaftet haben.

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