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Der US-Brauereikonzern Anheuser-Busch produziert unter anderem die Biermarke Budweiser

Fünf Millionen Dollar gefordert

Bier-Prozess: Zu wenig Alkohol, zu viel Wasser

Philadelphia - Der US-Brauereikonzern Anheuser-Busch soll eine Millionen-Strafe zahlen, weil das Bier angeblich mit Wasser verdünnt wurde. Davon sind die Biertrinker überzeugt.

Der US-Brauereikonzern Anheuser-Busch muss sich mit einer Sammelklage enttäuschter Biertrinker auseinandersetzen. Sie fordern fünf Millionen Dollar, weil Anheuser-Busch („Bud“, „Michelob“) angeblich sein Bier mit Wasser verdünnt und den auf den Flaschen angegebenen Alkoholgehalt nicht einhält. Die Kläger berufen sich auf Aussagen früherer Beschäftigter des Konzerns, unter ihnen auch ehemals leitende Angestellte. Eingereicht wurde die Klage an einem Bundesgericht in San Francisco.

Anwalt Josh Boxer sagte am Dienstag, die Angaben der Zeugen legten nahe, dass es gängige Praxis bei Anheuser-Busch sei, das Bier zu verdünnen. „Es ist eine einfache Kostensparmaßnahme, und sie macht viel aus.“ Durch das Verdünnen werde der Alkoholgehalt um drei bis acht Prozent gesenkt. Der Verbraucher werde getäuscht und bezahle zu viel. Der Konzern nannte die Vorwürfe völlig haltlos.

AP

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