Bierbrauer drohen mit Warnstreiks

München - Die Tarifverhandlungen für die rund 10 000 Beschäftigten im bayerischen Braugewerbe sind am Montag ergebnislos vertagt worden. Jetzt drohen die Bierbrauer mit Warnstreiks.

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“Die Vorbereitungen für Warnstreiks laufen auf vollen Touren“, sagte Hans Hartl, Landesbezirksvorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), am Montag in München. Die Tarifverhandlungen waren am Montag in die zweite Runde gegangen. Sie sollen nun am 7. April fortgesetzt werden. Die NGG fordert für die Beschäftigten sechs Prozent mehr Geld und die Übernahme der Auszubildenden. “Im Zeichen des demografischen Wandels und des prognostizierten Fachkräftemangels ist die Verweigerung der Arbeitgeber, Auszubildende zu übernehmen, geradezu branchenfeindlich“, sagte Hartl.

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Der Bayerische Brauerbund hatte die Forderung zurückgewiesen und argumentiert, angesichts der wirtschaftlichen Situation der Branche entbehre sie jeder Grundlage. Im vergangenen Jahr war der Bierabsatz in Bayern um 3,2 Prozent auf 21,6 Millionen Hektoliter gesunken.

Bereits vor den Verhandlungen hatte die Gewerkschaft mit Warnstreiks gedroht, falls keine Einigung erzielt wird. Am Freitag hatten bereits Beschäftigte der Brauerei Bischofshof in Regensburg ihre Arbeit zeitweise ruhen lassen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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