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Allein in München fallen mehr als 250 Stellen des Baukonzerns weg.

München stark betroffen

Bilfinger-Konzern streicht rund 800 Stellen

Mannheim - Der Baukonzern Bilfinger streicht bundesweit rund 800 Verwaltungsstellen. Am stärksten betroffen ist der Standort München, wie ein Unternehmenssprecher am Samstag in Mannheim sagte.

Dort fielen durch die Schließung der Teilkonzernzentrale für den Industrieservice rund 250 Stellen weg. Der Vorstandsvorsitzende und ehemalige hessische Ministerpräsident Roland Koch hatte bereits im September angekündigt, bis Ende 2015 weltweit rund 1250 der 9000 Verwaltungsstellen bei Bilfinger zu streichen. Zwei Drittel davon betreffen - wie jetzt bekannt wurde - Arbeitnehmer in Deutschland.

Nach Angaben des Bilfinger-Sprechers wurde ein Sozialplan für die betroffenen Mitarbeiter ausgearbeitet. Bei den früheren Teilkonzernzentralen - neben München sind diese in Frankfurt am Main, Wiesbaden, Neu-Isenburg und Oberhausen ansässig - werden aber betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen. Der Baukonzern und Industriedienstleister baut derzeit die Unternehmensstruktur grundlegend um, um Kosten zu senken.

AFP

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