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Bill Gates.

Bill Gates will nicht mehr zurück zu Microsoft

Sydney - Microsoft-Gründer Bill Gates hat eine Rückkehr an die Spitze des Software-Riesen klar ausgeschlossen. Damit widersprach er Gerüchten, die zuletzt große Aufmerksamkeit erregt hatten.

„Ich habe mich für den Wechsel in meine Stiftung entschieden, und es ist das, was ich den Rest meines Lebens machen werde“, sagte Gates in einem Interview des „Sydney Morning Herald“ in Australien.

Er sei allerdings noch „in Teilzeit“ bei Microsoft aktiv und habe zum Beispiel erst diese Woche seinen Rat beigesteuert, erzählte Gates in der am Donnerstag veröffentlichten Videoaufzeichnung des Gesprächs. Diese Aufteilung werde sich auch nicht mehr ändern. „Die Stiftung braucht meine ganze Energie.“

Gates hatte den Microsoft-Chefposten bereits im Jahr 2000 an Steve Ballmer abgegeben und gab seinen Job als „Chef-Softwarearchitekt“ 2008 endgültig auf. Er ließ Milliarden aus seinem Vermögen in die wohltätige Bill & Melinda Gates Foundation einfließen, die unter anderem gegen Krankheiten und Armut vor allem in Entwicklungsländern kämpft.

Schwammige Gerüchte

Das US-Magazin „Forbes“ hatte über Gerüchte berichtet, Gates werde eventuell wieder an die Microsoft-Spitze zurückkehren. Die Quelle war allerdings äußerst schwammig - „ein prominenter Firmenchef“, der von einem Gates-Vertrauten gehört habe, dass dieser über einen solchen Schritt nachdenken könnte.

Der Bericht bekam trotz der wackeligen Quellenlage viel Aufmerksamkeit, allein schon wegen des Vergleichs mit Gates' einstigem Erzrivalen Steve Jobs, der 1997 an die Spitze von Apple zurückkehrte, um das von ihm gegründete Unternehmen zu retten. Microsoft muss heute zwar im Gegensatz zum damaligen Apple nicht vor dem Konkurs gerettet werden. Allerdings werfen einige Investoren Microsoft-CEO Steve Ballmer vor, nicht entschieden genug auf Herausforderungen durch neue Geräteklassen wie Smartphones und Tablet Computer zu reagieren.

dpa

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