Billig ist das Oktoberfest nie - trotzdem können Besucher sparen

- Jedes Jahr tragen die Besucher Unsummen von Geld auf die Wiesn. Ab Samstag ist es wieder so weit. Das größte Volksfest der Welt beginnt, das heuer 18 Tage dauert. Laut einer Studie der Forschungsgruppe Kammerer geben 6,1 Millionen Besucher allein bei einer 16-tägigen Wiesn 449 Millionen Euro auf dem Oktoberfest aus. Das sind 74 Euro pro Person. Da lohnt es sich, nach "Wiesn- Schnäppchen" Ausschau zu halten.

Mittagswiesn Wer auf’s Geld schauen will oder muss, dem ist die "Mittagswiesn" zu empfehlen. An den Geschäften mit "Mittagswiesn"- Plakat gibt es montags bis freitags (außer am Feiertag) zwischen zehn und 15 Uhr zehn bis 30 Prozent Ermäßigung auf Fahr-, Eintritts- und Verkaufspreise. Beispiel: Ein Kalbsrahmbraten für 8,90 Euro oder ein Wiener Schnitzel mit Weißbier für 8,90 Euro.

Familientage Während die Teilnahme an der "Mittagseiesn" für Schausteller, Marktkaufleute und Wirte freiwillig ist, muss bei den beiden Familientagen (Dienstag, 19., und Dienstag, 26. September, jeweils 12 bis 18 Uhr) jeder mitmachen. Auch hier gibt es ermäßigte Fahr-, Eintritts- und Verkaufspreise. Seit einigen Jahren gibt es darüber hinaus die "Wiesn-Hits für Kids", die an dem gelben Aufkleber auf Ständen und Fahrgeschäften zu erkennen sind. Ob Kasperltheater, Rutschbahn oder Karussell: Hier gibt es niedrige Preise extra für die Kleinen. Zur Orientierung auf dem Festgelände ist ein Plan erhältlich (unter anderem an der Wiesn-Post am Haupteingang), auf dem die "Hits" eingezeichnet sind.

Familien-Platzl Eine Neuheit auf der Wiesn 2006 ist das Familien-Platzl an der Wiesn-Straße 3 (Ost) -mit allerlei Service-Angeboten. Auch hier kann man sparen. Denn das ruhige Platzl bietet einen zünftigen Biergarten, in den man die Brotzeit von daheim mitbringen darf.

Marken aufheben Wer Biermarken hat, aber lieber in ein anderes Zelt gehen möchte, der muss die Gutscheine nicht verfallen lassen. Im Internet kann er sie unter www.biermarkenboerse.de tauschen. So ist jedem geholfen. Außerdem: "Mit gekauften Gutscheinen kann man auch nach der Wiesn noch bis zum 31. Oktober essen gehen", erklärt Toni Roiderer, Sprecher der Wiesn-Wirte.

Die Geldautomaten Und wer auf der Wiesn so viel Geld ausgegeben hat, dass er plötzlich ohne jeden Cent in der Tasche auf dem Festgelände steht, der hat gleich in der Nähe Gelegenheit, wieder Geld abzuheben. Wer darauf achtet, wo er abhebt, kann Gebühren sparen. Die Deutsche Bank betreibt einen Geldautomaten im Bereich der U-Bahn-Station Theresienwiese. Am Haupteingang stellt die Merkurbank Geldautomaten auf. Die Reisebank hat eine Filiale neben dem Eingang Esperantoplatz eingerichtet.

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