Öl billiger, Fleisch und Brot teurer

Die Inflation ist im November auf 1,4 Prozent zurückgegangen – den niedrigsten Wert seit knapp zwei Jahren. Doch einige Güter wie Speiseöl und Erdgas wurden merklich teurer.

Strom wurde teurer

Im Vergleich zum Oktober sanken die Preise im November um 0,5 Prozent. Auch dieser Rückgang war dem Bundesamt zufolge vor allem auf die sinkenden Preise für Mineralölprodukte zurückzuführen. Leichtes Heizöl war im Monatsvergleich um 11,6 Prozent günstiger, Kraftstoff um 9,1 Prozent.

Im Jahresvergleich verbilligten sich leichtes Heizöl um 2,6 Prozent und Kraftstoffe um 13,1 Prozent, darunter Diesel um 8,5 Prozent und Superbenzin um 14,6 Prozent. Überdurchschnittliche Teuerungen waren nach wie vor bei Gas mit einem Plus von 24,1 Prozent und Strom mit plus 6,1 Prozent festzustellen.

Milchpreis sank

Für Nahrungsmittel mussten die Verbraucher im November im Schnitt 2,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat ausgeben. Teurer waren vor allem Süßwaren (plus 7,0 Prozent), Brot und Getreideerzeugnisse (plus 5,8 Prozent) sowie Fleisch (plus 5,1 Prozent). Dagegen waren mehrere Molkereiprodukte günstiger zu haben, beispielsweise Butter mit einem Preisrückgang um 28 Prozent oder H-Milch mit minus 12,3 Prozent.
Die Preise für Notebooks sanken im Jahresvergleich durchschnittlich um 25,2 Prozent, die für Fernseher um 22,5 Prozent, DVD-Rekorder waren um 9,9 Prozent billiger.

In der Eurozone lag die Inflationsrate im November bei 2,1 Prozent nach 3,2 Prozent im Oktober. In der EU sank die Teuerung im Jahresvergleich von 3,7 Prozent im Oktober auf 2,8 Prozent. Die Verbraucherpreise in den USA stiegen gegenüber dem Vorjahr um lediglich 1,1 Prozent, das war der niedrigste Zuwachs seit Juni 2002.

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