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Der irische Billigflieger Ryanair hatte zuletzt barsche Kundenkritik hinnehmen müssen.

Abwärtstrend für Billigflieger

Ryanair senkt Gewinnprognose für 2013

Dublin - Der irische Billig-Flieger Ryanair hatte trotz guter Geschäftszahlen in der ersten Jahreshälfte ihren erwarteten Gewinn für 2013 nach unten korrigiert.

Der irische Billig-Flieger Ryanair hat angesichts sinkender Einnahmen seine Gewinnprognose für das laufende Jahr nach unten korrigiert. Statt 570 bis 600 Millionen Euro würden für 2013 nun nur noch 500 bis 520 Millionen Euro Gewinn erwartet, teilte das Unternehmen am Montag in Dublin mit. Es scheint kein einfaches Jahr für Ryanair zu werden: Zuletzt war die Fluggesellschaft zu Schadenersatzzahlungen in Millionenhöhe verurteilt worden und hatte heftige Kundenkritik hinnehmen müssen.

Nachdem der Gewinn im ersten Halbjahr um ein Prozent auf 602 Millionen Euro gestiegen war, rechnet Ryanair also für das zweite Halbjahr mit Verlusten. Als Gründe gab die Fluggesellschaft die anhaltend niedrigen Ticketpreise und die niedrige Rentabilität pro Passagier an. Diese seien auf eine "vermehrte Konkurrenz bei den Preisen, die schlechteren wirtschaftlichen Bedingungen in Europa und einen schwächeren Euro-Pfund-Wechselkurs" zurückzuführen, hieß es in der Mitteilung weiter.

Ryanair geht demnach davon aus, dass die Ticketpreise im dritten Quartal durchschnittlich um neun Prozent sinken und im vierten Quartal um durchschnittlich zehn Prozent. Bereits Anfang September hatte Ryanair seine Prognose für das Passagieraufkommen 2013 von 81,5 auf 81 Millionen Fluggäste gesenkt. Im ersten Quartal hatte das Unternehmen seine Passagierzahlen noch um zwei Prozent und seinen Umsatz um fünf Prozent auf 3,255 Milliarden Euro steigern können. Den absehbaren Abwärtstrend im zweiten Halbjahr konnte Ryanair mit offensiven Verkaufskampagnen zwar eindämmen, aber nicht verhindern.

AFP

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