Billigflieger verhageln der Bahn die Bilanz

- Berlin - Die Bahn muss im Fernverkehr offenbar noch höhere Einbußen hinnehmen als bislang bekannt. Vor allem Billigflieger verhageln dem bundeseigenen Konzern die Bilanzen. Wie der "Spiegel" heute berichtet, nutzen zudem nur ein Drittel der Kunden die neue Bahncard. Bis April hätten zwei Drittel der Kunden die neuen Preise noch gar nicht in Anspruch genommen. Das bedeutet allerdings, dass das neue Preissystem die Umsatzrückgänge nur zum geringen Teil verursacht haben kann.

<P>Laut "Spiegel" legte der innerdeutsche Luftverkehr im ersten Quartal 2003 um mehr als 15 Prozent zu, während der DB-Fernverkehr gleichzeitig um 7 Prozent zurückgegangen sei. Im Gesamtjahr verursachten die Billigtickets etwa 80 Millionen Euro Verlust, zitiert das Magazin aus einem internen Bericht der Fernverkehrssparte DB Reise & Touristik an den Aufsichtsrat. </P><P>So habe der Metropolitan genannte Zug zwischen Hamburg und Köln ein Viertel seiner Passagiere an die Billigfluglinien verloren. Auf der ICE-Neubaustrecke Frankfurt-Köln sei die Auslastung verheerend. Ein Bahn-Sprecher verwies darauf, dass die Sonderangebote im Luftverkehr wieder zurückgingen.</P>

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