IWF billigt 30-Milliarden-Dollar-Kredite für Polen

Washington - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat am Freitag eine flexible Kreditlinie für Polen im Volumen von 30 Milliarden Dollar (22,5 Milliarden Euro) gebilligt. Doch das Risiko ist groß.

Die Laufzeit der Bereitstellung beträgt zwei Jahre. Der IWF erklärte, Warschau beabsichtige nicht, die Verlängerung der Kreditlinien aus den Jahren 2009 und 2010 in Anspruch zu nehmen.

Die Wirtschaftsleistung Polens in den zehn Jahren vor der weltweiten Wirtschaftskrise sei stark gewesen, erklärte IWF-Vizechef John Lipsky. Niedrige Zinsen und das gestiegene Vertrauen in die Wirtschaft hätten die Konjunktur des Landes im vergangenen Jahr weiter angekurbelt.

Dennoch bleibe ein beträchtliches Downside Risk bestehen, insbesondere durch die Möglichkeit eines Übergreifens von Finanzkrisen in anderen Teilen Europas auf Polen. Lipsky lobte die von Warschau ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Inflation und Senkung des Haushaltsdefizits.

dapd

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