Bio-Lebensmittel: Mehr Produkte, knappe Rohstoffe

Hamburg - Wegen der wachsenden Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln werden die ökologischen Rohstoffe zu ihrer Herstellung knapp.

"Es bleibt spannend, ob wir genügend Rohstoffe für die Bioproduktion bekommen. Es kann zu Engpässen kommen", sagte Alfred T. Ritter, Inhaber des Schokoladenherstellers Ritter-Sport, bei der Präsentation seines neuen Bio-Schokoladensortiments in Hamburg.

Auch der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) beklagt die Rohwarenknappheit auf dem Bio-Lebensmittelmarkt. Für 2007 rechnet der BÖLW mit einem Gesamtumsatz für Bio-Lebensmittel von gut fünf Milliarden Euro. Das entspreche einem Wachstum von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Deutschland hätten 2007 immerhin 500 Bauern auf Öko-Landwirtschaft umgestellt, ein Plus von knapp drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ende Februar 2008 waren laut der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) knapp 46000 Produkte mit dem sechseckigen Bio-Siegel nach EG-Öko-Verordnung gekennzeichnet. Dieses staatliche Kennzeichen wurde im September 2001 vom Bundesverbraucherministerium eingeführt.

Mit vier Biosiegel-zertifizierten Ritter-Sport-Sorten steigt nun auch das Familienunternehmen Ritter in den Biomarkt ein. Im Vergleich zu den alten Viereckstafeln wiegen die neuen Bio-Produkte etwa ein Drittel weniger. Von den Sorten Vollmilch, Feinherb, Mandelsplitter und Trauben Cashew will Ritter im ersten Jahr bereits 800 Tonnen absetzen.

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