Bioenergie spart in Bayern jährlich sechs Millionen Tonnen CO2

Lechhausen - Durch Energie aus nachwachsenden Rohstoffen spart Bayern nach Angaben von Landwirtschaftsminister Josef Miller (CSU) jährlich rund sechs Millionen Tonnen Kohlendioxid ein.

Der Anteil der Biomasse am Primärenergieverbrauch liege in Bayern bei rund fünf Prozent, sagte Miller am Donnerstag bei der Einweihung des größten schwäbischen Biomasseheizkraftwerks in Lechhausen. Die rund 24 Millionen Euro teure Anlage erzeuge aus jährlich rund 80000 Tonnen naturbelassenem Holz umweltfreundlich Strom und Wärme und erspare so laut Miller den Einsatz von 21 Millionen Litern Heizöl und der Umwelt mehr als 55000 Tonnen Kohlendioxid. Beim Verbrennen von Holz werde nur soviel Kohlendioxid freigesetzt wie durch den Aufwuchs der Bäume vorher der Atmosphäre entzogen wurde.

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