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Die Internationale Süßwarenmesse in Köln hat begonnen.

Bittere Schokoladen neuer Trend bei Süßwaren

Köln - Neuheiten bei Schokoladen, Knabberartikeln und Gebäck sind seit Sonntag bei der Internationalen Süßwarenmesse (ISM) in Köln zu sehen. Bis zum Mittwoch zeigen 1593 Aussteller aus 65 Ländern ihre Produkte.

Einer der aktuellen Trends im Süßwarenmarkt geht nach Branchenangaben zu Bitter-Schokoladen mit hohem Kakaoanteil. Vorgestellt werden zudem Kuriositäten wie Spargel-Gebäck und Pumpernickel-Schokolade.

Die Branchenverbände hatten sich im Vorfeld der Messe zufrieden zum Geschäft des vergangenen Jahres geäußert. Die Herstellerbetriebe produzierten insgesamt knapp 3,7 Millionen Tonnen Süßigkeiten im Wert von 12,5 Milliarden Euro, wie der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) mitteilte. Der Süßwarenhandel erwartet für das laufende Jahr mindestens einen gleichbleibenden Umsatz. Die Kunden hätten trotz Wirtschaftskrise Lust auf Süßes. Das Jahr 2008 habe dem Handel "ein gutes Plus" von vier Prozent gebracht.

Die Preise für Süßigkeiten sollen in diesem Jahr nach Verbandsangaben nicht noch weiter erhöht werden. 2008 waren Süßigkeiten im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 6 Prozent teurer geworden. Jeder Deutsche verzehrte statistisch gesehen etwa 31 Kilogramm Süßigkeiten im Wert von 112 Euro.

Aus der Branche kommen unterdessen Forderungen, die Messe künftig nur noch alle zwei Jahre stattfinden zu lassen. Ein Jahr sei ein zu kurzer Abstand für das Branchentreffen, sagte der Chef des Bonner Süßwarenkonzerns Haribo, Hans Riegel, der "Welt am Sonntag". Haribo nimmt wie mehrere andere große Hersteller in diesem Jahr nicht an der Süßwarenmesse teil. Bei der letzten Messe habe Haribo so gut wie keine Verträge abschließen können.

dpa

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