BMW: 2004 soll das beste Jahr in der Geschichte werden

- München - Auf dem Weg zu neuen Rekorden in diesem Jahr hat der Autobauer BMW im ersten Quartal mit neuen Modellen Umsatz und Gewinn leicht gesteigert. "2004 wird das beste Jahr in der Geschichte der BMW Group", sagte Konzern-Chef Helmut Panke in München. Der Konzern spüre eine große Nachfrage nach den neuen Modellen wie dem geländegängigen X3 und dem 6er. Zudem gebe es Rückenwind von der Branchenkonjunktur. "Es geht langsam aufwärts." Daher sieht sich BMW in der Prognose neuer Absatzrekorde bei den Marken BMW, Mini und Rolls-Royce sowie eines Spitzengewinns bestätigt. Helfen soll dabei auch der neue 1er, mit dem BMW in der zweiten Jahreshälfte erstmals in der Golf-Klasse antritt.

<P>Im ersten Quartal steigerte BMW den Überschuss um 2,5 Prozent auf 523 Millionen Euro. Der Umsatz legte um 4,9 Prozent auf 10,8 Milliarden Euro zu. Der Absatz war in den ersten drei Monaten um gut drei Prozent auf knapp 270 000 Autos gestiegen. Dabei wurde das Geschäft durch eine Produktionsunterbrechung wegen Umbauarbeiten im Münchner Werk zu Jahresbeginn gebremst. Seither hat sich das Wachstum beschleunigt. Im April sei der Absatz der Gruppe um etwa neun Prozent gestiegen, sagte Panke.<BR><BR>Vor allem bei der Stammmarke BMW rechnet Panke im laufenden Jahr mit einem Absatzschub. Die Zahl der Auslieferungen solle im hohen einstelligen Prozent-Bereich zulegen. Da auch Mini wachsen soll, könnte der Absatz im Gesamtkonzern laut Berechnungen in Branchenkreisen um grob geschätzte acht Prozent zulegen. Panke sagte, der Gewinn solle parallel zum Absatz wachsen. Im vergangenen Jahr war das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wegen der Investitionen in die Modelloffensive leicht auf 3,2 Milliarden Euro gesunken.<BR><BR>Wie viele 1er-BMW bereits in diesem Jahr verkauft werden, ließ Panke offen. Nach der vollen Einführung strebe BMW aber "schon eine sechsstellige Zahl" pro Jahr an. Beim Mini arbeitet BMW derzeit an den Kapazitätsgrenzen. "Der Erfolg vom Mini hat uns überrascht", sagte Panke. Ein zweites Werk sei aber nicht geplant.</P><P> </P>

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