BMW: Der Münchner Autobauer rechnet mit einer rasant wachsenden Nachfrage nach E-Autos.
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BMW: Der Münchner Autobauer rechnet mit einer rasant wachsenden Nachfrage nach E-Autos.

Mini wird reine E-Marke

BMW-Plan durchgesickert: Chef Zipse nennt enormes Elektro-Ziel für 2030

  • Thomas Schmidtutz
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Im Rennen um alternative Antriebe hat sich der bayerische Autobauer BMW lange Zeit Zurückhaltung auferlegt und auch Wasserstoff-Antrieben eine Chance eingeräumt. Doch jetzt ist der Fokus klar.

München – Der Münchner Autobauer BMW rechnet mit einem deutlich schnelleren Nachfrage-Anstieg nach E-Fahrzeugen als bislang bekannt. Bereits 2030 soll jedes zweite Auto mit einem E-Antrieb ausgeliefert werden, berichtet die dpa am Dienstagnachmittag unter Berufung auf Konzernkreise.

Demnach hat Vorstandschef Oliver Zipse am Montag vor BMW-Managern das Ziel ausgegeben, 2030 weltweit mindestens 50 Prozent vollelektrische Fahrzeuge zu verkaufen. Sollte die Nachfrage nach Stromautos rascher zunehmen, könnten es auch mehr sein. Zuvor hatte auch das Nachrichtenmagazin Spiegel darüber berichtet.

BMW: Mini wird zur reinen E-Marke

Bisher hatte BMW als Ziel genannt, 2023 sollten 20 Prozent aller verkauften Autos mit Elektro- oder Hybridantrieb fahren. Der Konzern will seine neuen Modelle ab 2025 auf einer neuen, vor allem auf den E-Antrieb ausgerichteten Plattform aufbauen. Die populäre Marke Mini soll ab 2031 nur noch E-Fahrzeuge liefern. Details zur weitere Elektrifizierung dürfte der Konzern auf der Jahrespressekonferenz am Mittwoch vorlegen.

BMW blickt auf ein ungewöhnlich volatiles Jahr zurück. Nach einem schweren ersten Halbjahr zog das Geschäft im Jahresverlauf spürbar an. Unter dem Strich verdienten die Bayern satte 3,85 Milliarden Euro.

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