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Automobilindustrie

Beschäftigungsrekord bei BMW: 111.378 Mitarbeiter

München – Die weltweit steigende Nachfrage nach hochwertigen Autos sorgt bei BMW für Nachfrage nach Arbeitskräften. Der Münchner Autokonzern meldet einen Beschäftigungsrekord.

Mit 111.378 hatte BMW am Ende des ersten Quartals 2014 so viele Mitarbeiter wie nie zuvor in der Geschichte. In nur einem Jahr hat der Konzern sein Personal um rund 5000 oder 4,6 Prozent aufgebaut. Den größten Sprung machte die Beschäftigtenzahl in München um 1063 auf 37 179. Auch in den anderen bayerischen Standorten gab es dreistellige Zuwächse.

Doch nicht nur die Beschäftigung ist auf Rekordniveau. Auch für den gesamten Konzern will BMW 2014 die Messlatte weiter nach oben schieben. „Nach den letzten vier Rekordjahren wollen wir unsere erfolgreiche Geschäftsentwicklung in diesem Jahr fortsetzen“, bekräftigte Konzernchef Norbert Reithofer. Dabei wird es in den nächsten Monaten spannend. Nachdem der Autoabsatz im Januar und Februar traditionell schwächelte, hat sich BMW ein Polster zugelegt: 30 000 Autos wurden auf Halde gebaut. Nur wenn diese Autos zügig verkauft werden, können sich die hochgesteckten Erwartungen erfüllen. Dabei betritt BMW in mehreren Segmenten Neuland. Vom elektrischen i3, mit dem vorher vor allem Händler beliefert wurden, setzte BMW im März 1000 Stück ab. Die Zahl muss steigen. Denn in Leipzig rollen derzeit täglich 100 i3 vom Band. Auch mit dem i8, einem Supersportler mit Plugin Hybrid, der im Juni auf den Markt kommt, wagt sich BMW auf unbekanntes Territorium, ebenso ab Herbst mit dem frontgetriebenen Mini-Van 2er Active Tourer.

Rubriklistenbild: © Symbolbild/dpa

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