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Bis 2023 zwölf E-Auto-Modelle - BMW ist in Sachen China „optimistisch“

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BMW will bis 2023 zwölf E-Autos auf den Markt bringen. (Symbolbild) © Jan Woitas/dpa/picture alliance

BMW ist „optimistisch“ bezüglich des chinesischen Automarktes. Zwölf Elektroautos will BMW bis 2023 auf den Markt bringen.

Shanghai - China ist einer der wichtigsten Absatzmärkte für BMW - und der Autohersteller sieht seine Aussichten auf dem chinesischen Automarkt weiterhin „optimistisch“. Der China-Chef von BMW, Jochen Goller, äußerte sich am Starttag der Automesse in Shanghai gegenüber der dpa zuversichtlich. Die chinesische Mittelklasse und potenzielle Kundengruppen seien weiterhin dabeu, sich zu vergrößern. Ziel sei es, mit dem Premiumsegment zu wachsen und schneller als der Gesamtmarkt zu sein, so Goller.

China - der weltgrößte Automarkt und wichtiger Absatzmarkt für BMW

China stellt den weltgrößten Automarkt. Dessen Entwicklung ist aber schwer vorherzusagen. Experten rechnen mit einem Wachstum des Marktes von mindestens sechs Prozent. Das Premiumsegment wächst dabei aber meist schneller. BMW und die Marke Mini haben im ersten Quartal ein Drittel mehr Autos verkauft, als im gleichen Quartal zwei Jahre zuvor in China - trotz der Corona-Pandemie. Bei BMW habe es im Gegensatz zu anderen Herstellern global keine Produktionsausfälle gegeben. Zudem habe BMW den Chipmangel in der Autoindustrie „hervorragend“ bewältigt, so Goller.

BMW Elektro-Autos: „Die Autos kommen jetzt alle.“

Bis 2023 werde BMW insgesamt zwölf vollelektrische Autos auf den Markt bringen. Damit soll die steigende Nachfrage nach Elektromobilität in China bedient werden. Voraussichtlich dürften 25 Prozent der verkauften Autos in China bis zum Jahr 2025 elektrisch betrieben sein. Zu der Kritik von Experten, dass BMW zu lange auf Plug-in-Hybride mit Benzin- und Elektromotor gesetzt habe, äußerte sich Goller entschieden. Er teile diese Einschätzung nicht. Die vorgestellten Elektroautos seien schließlich das Ergebnis jahrelanger Planung. „Die Autos kommen jetzt alle.“

Bisher verkaufen in China vor allem der US-Autokonzern Tesla und zahlreiche chinesische E-Auto-Startups Elektroautos. Dass die chinesische Konkurrenz nicht schläft, wertet Goller positiv. Die neuen chinesischen E-Auto-Hersteller, wie Nio oder Xiaopeng, würden neue Impulse setzen und so den Markt aufmischen. Es bleibe aber abzuwarten, wie lange sich die Konkurrenten auf dem Markt halten werden. Auf der Automesse in Shanghai zeigt sich, dass die deutschen Autobauer in Sachen Elektro-Auto aufholen.(jsch/dpa)

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