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Die bayerischen Werke seien unverzichtbar und würden auch in Zukunft einen maßgeblichen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens leisten, so Arndt.

BMW will eine Milliarde Euro in Deutschland investieren

München - BMW will bis Ende 2010 eine Milliarde Euro in seine deutschen Standorte investieren. Man dürfe seine Wurzeln nicht vergessen sondern müsse sie im Gegenteil pflegen.

Das sagte Produktionsvorstand Frank-Peter Arndt der “Passauer Neuen Presse“. “Wenn wir den Hauptteil der Produktion nicht mehr in Deutschland hätten, dann würde dem Image, das der Marke BMW anhaftet, etwas fehlen.“ Allerdings gebe es auch für die Werke in Bayern “prinzipiell keine endlos geltende Garantie“. Sie seien zwar unverzichtbar und würden auch in Zukunft einen maßgeblichen Beitrag leisten, sagte Arndt. “Ich bezweifle aber, dass es an den bayerischen Standorten noch sehr großes Wachstum geben kann. Wachstum wird in erster Linie außerhalb Europas stattfinden, in Amerika und Asien.“

Stellenabbau geht weiter

Betriebsbedingte Kündigungen werde es nicht geben, solange BMW in der Gewinnzone bleibe, allerdings werde die natürliche Fluktuation genutzt und freiwerdende Stellen würden nur sehr restriktiv besetzt. “Ein Stellenrückgang findet damit also tendenziell weiter statt. Daran wird sich erst einmal nichts ändern.“ Das Auslaufen der Abwrackprämie macht Arndt offenbar wenig Sorgen. “Wir bei BMW waren über das Instrument der Abwrackprämie nicht sonderlich erfreut, weil es uns als Premiumhersteller benachteiligt hat. Immerhin: Da BMW davon wenig profitiert hat, trifft uns der Wegfall des Instruments auch weniger.“

Bereits am Dienstagabend hat BMW aktuelle Absatzzahlen aus den USA gemeldet. Dort ist das Unternehmen weiterhin weit von seinen Ergebnissen aus dem Vorjahr entfernt. Im August verkaufte BMW Nordamerika 24.343 Autos, 21,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Dennoch handelte es sich um den bisher besten Monat des Jahres. Die Verkäufe seit Jahresbeginn liegen mit 160.044 Autos um 26,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. 

ap

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