Montage des BMW-Logos. Die Ankündigung eines neuen Top-Modells bringt die Fans weltweit in Wallung.
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Montage des BMW-Logos. Die Ankündigung eines neuen Top-Modells bringt die Fans weltweit in Wallung.

Online-Petition gestartet

BMW: Fans flehen Münchner Autobauer nach Erlkönig-Video an - „Bitte bringt das Auto ...“

  • Thomas Schmidtutz
    vonThomas Schmidtutz
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BMW hat mit der Ankündigung eines neuen Super-Sportlers für Aufsehen im Netz gesorgt. Marken-Fans in den USA befürchten, dass sie in die Röhre gucken und wollen das jetzt ändern.

  • BMW hat mit einem neuen Erlkönig Fans weltweit in Wallung gebracht.
  • US-Fans haben Angst, dass sie in die Röhre gucken müssen und starten Online-Petition.
  • Das sagt BMW.

München - Die BMW M GmbH aus Garching bei München hat in den vergangenen Jahren ihr Angebot sportlich motorisierter Fahrzeuge für die gut betuchte Klientel ordentlich ausgeweitet. Alleine in diesem Jahr rollen die M3 Limousine und das M4 Coupé an den Start. Nächstes Jahr schiebt die BMW-Tochter auch noch einen Cabrio Version mit M-Power nach.

Für die größte Aufmerksamkeit haben die Garchinger aber gerade mit der Ankündigung für ein komplett neues Fahrzeug gesorgt. Erstmals in der Geschichte der BMW M GmbH werde es auch einen M3 Touring geben, hatte die Sportwagenschmiede Mitte August mitgeteilt.

Die Straßenerprobung ist gerade angelaufen. Nach einer gut zweijährigen Vorbereitung soll der Kombi mit M-Power dann auf den Markt kommen.

Im Netz sorgte die Ankündigung und das nachgeschobene Erlkönig-Video für Aufregung. Zwar stießen sich einige User in den sozialen Netzwerken an der mächtigen Frontpartie, die unter der Tarnung des Erlkönigs zu erahnen war und auch schon in den Schwestermodellen wie dem M4 Coupé zum Einsatz kommt. Viele Fans reagierten aber verzückt.

BMW: Markenfans flehen Autobauer an

„Bitte bringt das Auto auch in die USA“, flehte ein User auf Instagram. Auch andere US-User bettelten um ein Einsehen. In den sozialen Netzwerken ist das Verlangen so groß, dass ein BMW-Fan jetzt sogar eine Online-Petition gestartet hat. Der Konzern solle dem Beispiel von Audi folgen und den M3 Touring auch auf den US-Markt bringen, heißt es auf Change.org. Am Freitagvormittag hatten sich bereits rund 2000 User der Petition angeschlossen.

Auf dem Portal, auf dem sonst eher Bittschriften zum Tempolimit auf deutschen Autobahnen die Runde machen, gehen die BMW-Jünger jetzt richtig steil. Der M3 Touring sei ein „episches Auto. Bitte machen Sie auch in den USA verfügbar“, fordert ein BMW-Fan. Die Vereinigten Staaten, schreibt ein anderer in Majuskeln, „BRAUCHT und VERDIENT den G21/81!!!“. Ein weiterer User, der sich als US-Mitarbeiter von BMW outet, schreibt, er habe „mindestens ein halbes Dutzend Kunden, die ihn gefragt hätten, wie sie an das Auto kommen könnten“.

BMW hält sich bedeckt

Bei der BMW M GmbH hält man sich trotz der Liebeserklärungen aus den Staaten bedeckt. Man habe sich bislang weder zu konkreten Märkten noch zu einem genauen Startzeitpunkt für den M3 Touring geäußert, betonte ein Sprecher am Freitagmorgen gegenüber Merkur.de.

Beobachter sehen die Aussichten auf eine Markteinführung des M3 Touring in den USA allerdings eher nüchtern. Während Kombis in Europa trotz des Siegeszugs der SUVs immer noch weit verbreitet sind, sind die familienfreundlichen Lastesel in den USA allenfalls ein Nischenmarkt.

Entsprechend überschaubar ist auch das Angebot der deutschen Premium-Hersteller. PS-hungrige Familienväter, die auf Made in Germany setzen, können in den Staaten bislang lediglich zwischen dem Audi A6 RS und dem E63 der Mercedes-Tochter AMG wählen. Die BMW M GmbH hat die Nische in den Staaten bisher noch überhaupt nicht beackert.

Dabei sind die USA der wichtigste Markt für die M-Sportler. Im vergangenen Jahr setzten die Garchinger immerhin jedes dritte Fahrzeug auf der anderen Seite des Atlantik ab.

BMW-Tochter dank neuer Modelle auf Erfolgswelle

Insgesamt steigerte der bayerische Edelauto-Tuner den Absatz mit seinen besonders margen-trächtigen Sportlern im vergangenen Jahr um ein Drittel auf 136.000 Fahrzeuge. Damit habe man erstmals in der fast 50-jährigen Geschichte des Unternehmens „die Marktführerschaft im Segment der Performance und High-Perfomance Automobile“ übernommen, erklärte der Chef der BMW-Tochter, Markus Flasch bei der Vorlage der Eckzahlen im Januar.

Der neue vollelektrische ID.3 von VW kam bei der Fachpresse nicht gut an - auch Elon Musk zeigte sich wenig begeistert.

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