Hürde genommen

BMW übernimmt Sixt-Anteile an DriveNow - klappt jetzt der Mega-Deal?

Der Autobauer BMW kauft dem Partner Sixt dessen Anteile am gemeinsamen Carsharing-Anbieter DriveNow ab. Es galt stets als Hürde für eine große Fusion.

München - Der Autobauer BMW kauft dem Partner Sixt dessen Anteile am gemeinsamen Carsharing-Anbieter DriveNow ab. Der Münchener Dax-Konzern zahlt für rund die Hälfte an dem bisherigen Gemeinschaftsunternehmen rund 209 Millionen Euro, wie die Unternehmen am Montag mitteilten. Die Aufsichtsbehörden müssen der Transaktion zustimmen, die Freigabe wird im zweiten Quartal erwartet.

Seit längerem wird spekuliert, dass BMW sein eigenes Carsharing-Angebot mit Car2Go vom Stuttgarter Rivalen Daimler zusammenlegen will. Dabei galt die Beteiligung des Autovermieters Sixt bisher als Hürde.

Die beiden Unternehmen wollten diese "Gerüchte" vergangene Woche nicht kommentieren.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

EU sieht schwere Verstöße Italiens gegen Haushaltsregeln
Sowas gab es noch nie, meint die EU-Kommission: Italiens umstrittene Schuldenpläne weichen komplett von Stabilitätsregeln ab. Aber kann die Warnung aus Brüssel Roms …
EU sieht schwere Verstöße Italiens gegen Haushaltsregeln
Bundestag erhöht die Lkw-Maut
Nach der Ausweitung der Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen hat der Bundestag jetzt auch noch die Mautsätze erhöht. Dadurch hofft der Staat im kommenden Jahr auf 2,5 …
Bundestag erhöht die Lkw-Maut
SAP und HeidelbergCement verhageln Börsenstimmung
Frankfurt/Main (dpa) - Eine Gewinnwarnung des Dax-Konzerns HeidelbergCement und eine enttäuschende Profitabilität des Schwergewichts SAP haben am Donnerstag den Dax …
SAP und HeidelbergCement verhageln Börsenstimmung
Medien: Schaden durch "Cum-Ex" bei 55 Milliarden Euro
Durch das Hin- und Herschieben von Aktien wurden EU-weit Finanzämter getäuscht. Sie erstatteten Milliardensummen an Steuern zurück, die nie gezahlt wurden. Der Schaden …
Medien: Schaden durch "Cum-Ex" bei 55 Milliarden Euro

Kommentare