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BMW verdiente trotz Lieferengpässe bei den Elektronikchips mehr

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Die BMW Konzernzentrale in der bayerischen Landeshauptstadt und ein Teil des Daches der BMW-Welt.
Die BMW Konzernzentrale in der bayerischen Landeshauptstadt und ein Teil des Daches der BMW-Welt. © Tobias Hase / dpa

Der Autobauer BMW hat im abgelaufenen Quartal trotz der Lieferengpässe bei Elektronikchips mehr verdient.

München - Der Autobauer BMW hat im abgelaufenen Quartal trotz der Lieferengpässe bei Elektronikchips mehr verdient. Der Überschuss legte gegenüber dem Vorjahresquartal um 42 Prozent zu und erreichte mit 2,58 Milliarden Euro einen Rekordwert. Der Halbleiter-Mangel habe das Fahrzeugangebot verknappt, so dass BMW höhere Preise für seine Neu- und Gebrauchtwagen durchsetzen konnte, teilte das Unternehmen am Mittwoch in München mit. Finanzvorstand Nicolas Peter sagte: «Wir sind auf der Ziellinie für unsere Jahresprognose und blicken zuversichtlich nach vorn.»

Weil die Produktion in den Fabriken durch den Halbleiter-Mangel immer wieder stockte, verkaufte der BMW-Konzern zwischen Juli und September zwar nur 593 200 Autos und damit 12 Prozent weniger als im dritten Quartal des Vorjahres. Aber die Halbleiter wurden vor allem in teurere, profitablere Modelle eingebaut, und wegen des geringeren Angebots musste BMW den Kunden weniger Rabatte geben. Auch zurückkommende Leasingfahrzeuge waren mehr wert. Der Konzernumsatz stieg im dritten Quartal entgegen den Erwartungen vieler Analysten um 4,5 Prozent auf 27,47 Milliarden Euro. Das Ausfallrisiko für Autokredite sank. Das Konzernergebnis vor Steuern stieg um 39 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro, nach Steuern blieben 2,6 Milliarden.

Finanzvorstand Peter sagte: «Wir rechnen damit, dass die Halbleiterversorgung uns auch noch über 2021 hinaus beschäftigen wird.» Im Gesamtjahr sollen die Auslieferungen «solide über dem Niveau des Vorjahres liegen» und das Konzernergebnis «signifikant über dem Vorjahreswert». Nach neun Monaten hat BMW bereits neue Bestwerte bei Auslieferungen, Umsatz und Konzernergebnis erzielt - mit 1,932 Millionen verkauften Autos, 82,8 Milliarden Euro Umsatz und einem Ergebnis von 13,2 Milliarden Euro vor Steuern. (dpa)

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