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BMW hat einen Rechtstreit in den USA mit einem teuren Vergleich beigelegt. Dem Autohersteller wurde Diskriminierung vorgeworfen.

Lagerarbeiter gekündigt

Diskriminierung: BMW zahlt 1,6 Millionen Dollar

Greenville - Weil Prüfungen ergaben, dass sie Vorstrafen hatten, wurden Lagerarbeiter eines US-Subunternehmens von BMW gekündigt. Dagegen prozessierten sie. Es wurde teuer für den bayerischen Autobauer.

Ein Rechtstreit um Diskriminierungsvorwürfe in den USA wurde mit einem teuren Vergleich beigelegt. BMW bestätigte, sich vor dem Bezirksgericht von South Carolina auf eine Zahlung von 1,6 Millionen Dollar (1,4 Mio Euro) geeinigt zu haben.

Geklagt hatten Logistikmitarbeiter des Werks in South Carolina. Die Angestellten fühlten sich benachteiligt, weil BMW beim Wechsel eines Subunternehmers im Jahr 2008 auf Nachforschungen bestanden haben soll, um herauszufinden, ob es bei ihnen kriminelle Vorgeschichten gab. Das traf offenbar in diversen Fällen zu, was zu Jobverlusten führte.

Dem zuständigen Bezirksgericht zufolge bestanden etliche Mitarbeiter die Tests nicht, die zuvor bereits Stellen hatten und sich beim Wechsel des Subunternehmens neu bewerben mussten. Bei den Betroffenen soll es sich zu 80 Prozent um Afroamerikaner gehandelt haben. Zum Vergleich zählt auch, dass BMW ihnen Jobmöglichkeiten anbietet.

BMW stimmte zwar dem Vergleich zu, geht aber davon aus, sich korrekt verhalten zu haben und streitet die Diskriminierungsvorwürfe ab. Die Nachforschungen über die Mitarbeiter hätten der Sicherheit aller gedient, die im BMW-Werk tätig seien, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Die Praxis sei aber inzwischen abgeschafft worden.

dpa

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