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Für die Mitarbeiter des BMW-Werks in Garching bei München gilt offenbar ein Türkisch-Verbot.

Internes Schreiben

BMW zahlt Mitarbeitern erneut Mega-Prämie

Ein Vorarbeiter soll im BMW-Werk in Garching bei München seinen Mitarbeitern verboten haben, sich auf Türkisch zu unterhalten. Das Verbot betrifft offenbar nicht nur die Arbeitsräume.

BMW zahlt Mitarbeitern erneut Mega-Prämie

BMW, Daimler und Audi machen weniger Gewinn und senken deshalb auch ihre Mitarbeiterbeteiligung. Am meisten bekommen die 81 000 BMW-Beschäftigten in Deutschland: Ein Facharbeiter des Münchner Autokonzern erhält 9175 Euro Erfolgsprämie für das vergangene Jahr, wie ein Sprecher am Donnerstag sagte. Vergangenes Jahr hatte die Sonderzahlung nach einem Rekordgewinn sogar 9455 Euro betragen. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.

Die rund 130 000 Tarifbeschäftigten bei Daimler erhalten 4965 Euro Ergebnisbeteiligung, nach 5700 Euro im Vorjahr. Für die 61 000 Audi-Beschäftigten im Stammwerk Ingolstadt und im württembergischen Neckarsulm sinkt die Gewinnbeteiligung für einen Facharbeiter um 1100 auf 3630 Euro.

News zu BMW: BMW wehrt sich gegen Türkisch-Verbot-Anschuldigungen in München

München - Ein Türkisch-Verbot bei BMW sorgt für Wirbel beim bayerischen Automobilkonzern. Ein Vorarbeiter soll Informationen der Bild zufolge Mitarbeitern des Fahrzeug-Aufbereitungszentrums von BMW in Garching bei München verboten haben, türkisch zu sprechen. Dort arbeiten 100 Mitarbeiter. Der Vorarbeiter soll rund 20 deutsch-türkische Kollegen in eine separate Schicht versetzt haben. Außerdem soll er gefordert haben, Deutsch zu sprechen. 

BMW bei München: Türkisch-Verbot auch in den Pausenräumen

Allerdings soll sich dem Bericht zufolge das Türkisch-Verbot nicht nur auf die Arbeitsräume beschränken. Offenbar müssen die Mitarbeiter auch in den Pausenräumen Deutsch sprechen. Daraufhin sollen sich die betroffenen Mitarbeiter über die Diskriminierung beschwert haben. Auch ein internes Schreiben eines Betriebsrates soll das Verbot thematisiert haben. Auslöser der Deutsch-Pflicht sollen Lästereien im Pausenraum auf Türkisch gewesen sein.

BMW-Sprecher nimmt zu Türkisch-Verbot Stellung

Der Bildzufolge äußerte sich Konzern-Sprecher Jochen Frey zu dem Vorfall: „Das Unternehmen schreibt Mitarbeitern nicht vor, in welcher Sprache sie sich unterhalten sollen. Arbeitsanweisungen sollten allerdings für alle verständlich sein, also etwa auf Deutsch erfolgen.“ Demnach werde der Vorfall von der Personalabteilung überprüft.

Entgegen des „Bild“-Berichts habe es laut des Unternehmenssprechers aber keine Anweisung gegeben, sich auch in den Sozialräumen ausschließlich auf Deutsch zu unterhalten. Das berichtet neuepresse.de. „Es gab eine Arbeitsbesprechung, bei der darum gebeten wurde, dass deutsch gesprochen wird, damit alle Teilnehmer auf dem gleichen Stand sind“, erklärt Frey dem Medienbericht nach. Ein ausdrückliches Türkisch-Verbot hätte es nicht gegeben.

Video: Türkisch-Verbot bei BMW?

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Zuletzt sorgte BMW für Schlagzeilen, als BMW-Chef Harald Krüger erklärte, für das Jahr 2019 angesichts gesunkener Gewinne keinen Spielraum für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze zu sehen. „Wir stellen weiter ein, werden in diesem Jahr aber nicht wachsen“, sagte Krüger der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstag). BMW müsse nun in allen Bereichen sparen, etwa bei der Komplexität und Variantenvielfalt. „Da haben wir noch richtig Luft nach oben.“

Lesen Sie auch: Probleme bei BMW: Autobauer will noch härter sparen - und kürzt Dividende

Daimler und BMW wollen das autonome Fahren gemeinsam voranbringen - was Roboterautos ihren Fahrern künftig abnehmen könnten.

Kürzlich führten Polizei, Steuerfahnder und Zollbeamte eine Razzia bei BMW in München durch. Ziel war die Baustelle des neuen Forschungs- und Innovationszentrums des Auto-Konzerns.

sp

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