Boeing-"Dreamliner" kommt offenbar 18 Monate später

London - Boeings neuer Langstrecken-Jet 787 "Dreamliner" soll laut einem Zeitungsbericht mit einer Verspätung von insgesamt 18 Monaten ausgeliefert werden. Das ist die Verzögerung, die Boeing bekanntgeben werde, schrieb die Londoner "Times" unter Berufung auf Boeing nahestehende Kreise.

Die Probleme könnten dazu führen, dass Boeing eine der drei geplanten Varianten der Maschine verschiebt oder gar kippt, hieß es. Dem Konkurrenten des europäischen Herstellers Airbus drohen bei erneuten Problemen zusätzliche milliardenschwere Umsatzausfälle und hohe Strafzahlungen.

Der erste "Dreamliner" würde damit nicht vor Ende 2009 ausgeliefert werden. Ursprünglich sollte die erste Maschine bereits im Mai dieses Jahres an die japanische All Nippon Airways gehen. Boeing hatte den Termin aber bereits auf Anfang 2009 verschoben.

Boeing will am Mittwochnachmittag europäischer Zeit über den Stand des Prestigeprojekts informieren. Experten und US-Medien haben bereits mehrfach über weitere Verspätungen bei dem neuen Langstrecken-Flugzeug spekuliert. Ähnlich wie einst die EADS-Tochter Airbus beim Start des Großraumfliegers A380 kämpft Boeing beim "Dreamliner" seit längerem mit Schwierigkeiten.

Das Projekt ist vor allem wegen Zulieferproblemen aus dem Ruder gelaufen. Die 787 ist das bislang am meisten georderte Flugzeug der Konzerngeschichte.

dpa

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