+
Eine Boeing-747 steht in einer Wartungshalle. Boeing hat im abgelaufenen Jahr deutlich mehr Flugzeuge ausgeliefert als 2014. Foto: Boris Roessler/Archiv/Symbolbild

Boeing schlägt Airbus bei Flugzeugauslieferungen

Chicago (dpa) - Der Flugzeugbauer Boeing hat im abgelaufenen Jahr deutlich mehr Flugzeuge ausgeliefert als 2014 und sein eigenes Ziel übertroffen. Die Zahl der Auslieferungen stieg um 39 Stück auf 762 Maschinen, wie der Airbus-Rivale aus den USA mitteilte.

Vor allem vom jüngsten Langstreckenjet 787 "Dreamliner" wurden mehr Exemplare fertig. Insgesamt liegt Boeing aufs Jahr gesehen voraussichtlich um 127 Flugzeuge vor seinem Konkurrenten Airbus, der Insidern zufolge auf 635 Auslieferungen kam. Eigentlich hatten sich die Amerikaner nur 755 bis 762 Auslieferungen zum Ziel gesetzt.

Bei den Aufträgen dürfte nach bisherigen Zahlen hingegen Airbus vorn liegen. Die Europäer kamen bereits bis Ende November auf 1007 Bestellungen, Stornierungen herausgerechnet. Bei Boeing standen bis 22. Dezember 743 Netto-Bestellungen zu Buche. Der US-Konzern wollte den Stand vom Jahresende mit möglichen weiteren Aufträgen noch im Laufe des Donnerstags bekanntgeben. Der europäische Flugzeugbauer will seine Zahlen am kommenden Dienstag (12. Januar) veröffentlichen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Verbraucherschützer: Neues Reiserecht bringt auch Nachteile
Urlauber sollen bei Online-Buchungen künftig besser abgesichert sein. Das neue Reiserecht hat aus Sicht von Verbraucherschützern aber unerwünschte Nebenwirkungen. Auch …
Verbraucherschützer: Neues Reiserecht bringt auch Nachteile
BMW und Siemens warnen eindringlich vor Brexit-Folgen
Im März will Großbritannien die EU verlassen. Doch die Verhandlungen zwischen London und Brüssel sind zäh. Viele Unternehmen wissen nicht, was auf sie zukommt - …
BMW und Siemens warnen eindringlich vor Brexit-Folgen
Alternativen zu US-Markt: Industrie will Südamerika-Abkommen
Donald Trump bereitet den Unternehmen in Europa Kopfschmerzen - daher wächst der Druck, den Handel mit anderen Regionen auszuweiten. Ein interessanter Kandidat für ein …
Alternativen zu US-Markt: Industrie will Südamerika-Abkommen
IW: Kein Grund für höheren Mindestlohn als 9,19 Euro
9,19 Euro - oder darf es etwas mehr sein? Für Millionen Beschäftigte naht die Stunde der Wahrheit. Es geht um die Höhe des gesetzlichen Mindestlohns. Und um die …
IW: Kein Grund für höheren Mindestlohn als 9,19 Euro

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.