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Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt gegen Kengeter wegen des Verdachts auf Insiderhandel. Foto: Boris Roessler

Staatsanwaltschaft ermittelt

Börsenchef Kengeter hält Vorwürfe gegen sich für unbegründet

Frankfurt/Main - Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter hält die Vorwürfe wegen Insiderhandels gegen sich für unbegründet. "Klar ist, dass der im Raum stehende Vorwurf im Interesse integrer Märkte aufzuklären ist", sagte Kengeter laut Redetext in Frankfurt.

"Die Deutsche Börse und ich persönlich, wir kooperieren vollumfänglich mit dem Staatsanwalt - und ich bin sicher, dass sich die Vorwürfe nach eingehender Prüfung als unbegründet erweisen werden."

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt gegen den Manager wegen des Verdachts auf Insiderhandel. Kengeter hatte am 14. Dezember 2015 im Rahmen eines Vergütungsprogramms Deutsche-Börse-Anteile im Wert von 4,5 Millionen Euro gekauft, die er nicht vor Ende 2019 veräußern darf. Zehn Wochen später, am 23. Februar 2016, machten Deutsche Börse und London Stock Exchange (LSE) Fusionsgespräche öffentlich. Die Aktienkurse beider Unternehmen stiegen in der Folge deutlich.

"Die Verdächtigung des Insiderhandels hat mich persönlich sehr getroffen. Insiderhandel widerspricht allem, wofür ich stehe", sagte Kengeter. "Ich habe den Aktienkauf mit meinem eigenen Geld nicht zu einem selbstgewählten Zeitpunkt getätigt, sondern in einem mir vorgegebenen Zeitrahmen zwischen dem 1. und dem 21. Dezember 2015, den der Aufsichtsrat für die Teilnahme an dem Vergütungsprogramm festgelegt hatte. Danach wurde der Kauf sofort publik gemacht. Die gekauften Anteile haben zudem eine Haltefrist bis Ende 2019."

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