Boomender Wirtschaftsraum - Oberbayern wirkt wie ein Magnet

- München - Der Großraum München wird auf die nächsten Jahrzehnte zu den Gewinnern der demographischen Entwicklung gehören. Davon ist der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, Reinhard Dörfler, überzeugt. Sieben der größten 30 Konzerne in Deutschland sind in München angesiedelt, der Flughafen hat sich zur Job-Maschine entwickelt und die Lebensqualität im oberbayerischen Seenland sucht seinesgleichen. Kein Wunder, dass viele Landkreise stetigen Zuzug aus dem Rest der Republik zu verzeichnen haben. Am stärksten legten im vergangenen Jahr Erding und München zu. Das wird, wie eine Studie des Landesamtes für Statistik ergeben hat, auch in den kommenden Jahren so bleiben. Die Einwohnerzahl Oberbayerns dürfte sich demnach von zirka 4,1 Millionen derzeit auf 4,5 Millionen im Jahr 2023 erhöhen. In der Landeshauptstadt und im Landkreis Freising ergibt sich nach dieser Studie aufgrund des Zuzugs junger Menschen sogar ein Geburtenüberschuss - damit sind die beiden Kreise die einzigen in ganz Bayern. 40 Prozent der Zuwanderung in Bayern wird auf das oberbayerische Ballungszentrum entfallen, schätzt Dörfler.

Die wichtigsten Daten über Oberbayern, seine Bevölkerungsentwicklung, die Fußball WM, die großen Messen und die Beschäftigungsstruktur hat die IHK zusammen mit unserer Zeitung in einer handlichen Broschüre zusammengefasst.

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