+
Vergangenheit trifft Zukunft: Eine Isabella neben dem neuen Logo von Borgward. Foto: Felix Kästle

Bericht: Borgward will über 250 Millionen in Stuttgart investieren

Stuttgart (dpa) - Die Pläne für die Ansiedlung der Zentrale für die wiederbelebte Automarke Borgward in Stuttgart werden konkreter. Das Unternehmen will laut einem Zeitungsbericht rund 257 Millionen Euro in den künftigen Stammsitz investieren.

Dort sollen bis zu 235 Mitarbeiter beschäftigt werden, zitieren die "Stuttgarter Nachrichten" (Freitag) aus einem Konzeptpapier. "Stuttgart bietet ideale Voraussetzungen für die Einrichtung eines Zentrums für Verwaltung, Forschung und Entwicklung von Fahrzeugen", heiße es darin. Es liefen Verhandlungen über den Bezug der ehemaligen IBM-Zentrale, wurde ein Sprecher der Stadt im Blatt zitiert.

Borgward war zunächst nicht zu einer Stellungnahme zu erreichen. Ein Sprecher der Stadtverwaltung sagte auf Anfrage weiter, dass es im zweiten Halbjahr 2014 entsprechende Gespräche gegeben habe. Als Verhandlungspartner tritt dem Bericht zufolge dabei der chinesische Lastwagen-Hersteller und Borgward-Partner Foton auf.

Ein erstes neues Borgward-Modell soll im September kommen. Auf der IAA in Frankfurt will der Autobauer einen sportlichen Geländewagen (SUV) präsentieren, wie Vize-Aufsichtsratschef Karlheinz Knöss der Deutschen Presse-Agentur vor wenigen Tagen bestätigt hatte.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Griechenland-Hilfe: Deutschland macht 2,9 Milliarden Gewinn
Deutschland, Zahlmeister Europas? Der Eindruck wird gerne erweckt, aber in Sachen Griechenlandhilfe hat der Bundeshaushalt profitiert. Und zwar erheblich. Die Grünen …
Griechenland-Hilfe: Deutschland macht 2,9 Milliarden Gewinn
Schock für Primark: Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette
Schock für den Mode-Riesen Primark! Eine Große Studie einer Mediengruppe aus Frankfurt enthüllt ein vernichtendes Detail über Modekette. Alle Infos hier. 
Schock für Primark: Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette
Deutsche Reallöhne klettern weiter
Im Aufschwung steigen die Gehälter immer noch schneller als die Verbraucherpreise. Auf lange Sicht haben einige Arbeitnehmergruppen im Vergleich zu anderen aufgeholt.
Deutsche Reallöhne klettern weiter
Handelskonflikte und Dieselaffäre: Daimler senkt Prognose
Der von US-Präsident Donald Trump entfachte Handelsstreit hinterlässt Spuren beim Autobauer Daimler. Auch die Dieselaffäre dämpft die Aussichten.
Handelskonflikte und Dieselaffäre: Daimler senkt Prognose

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.