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Der brasilianische Finanzminister Guido Mantega Guido Mantega will finanzielle Hilfe leisten.

Brasilien bietet IWF Finanzhilfen für Eurozone an

Brasilia - Brasilien hat dem Internationalen Währungsfonds (IWF) bei der Bewältigung der europäischen Schuldenkrise finanzielle Hilfe angeboten. Die Südamerikaner stellen allerdings Bedingungen.

Sein Land und die restlichen BRICS-Staaten Russland, Indien, China und Südafrika seien dazu bereit, den IWF zu unterstützen, sagte der brasilianische Finanzminister Guido Mantega am Dienstag. Gleichzeitig nahm er die in die Schuldenkrise geratenen Länder in die Pflicht. Diese müssten selbst größere Anstrengungen unternehmen, um die Probleme in den Griff zu bekommen.

Dazu gehören laut Mantega eine Schaffung eines europäischen Fonds als Maßnahme gegen die Schuldenkrise und eine stärkere Nutzung der Europäischen Zentralbank (EZB).

Krisenhelfer IWF und Weltbank: Was machen die eigentlich?

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Einzelheiten zum Umfang möglicher Finanzhilfen nannte der Minister nicht. Er wies Berichte zurück, wonach Brasilien dem IWF während des jüngsten G-20-Gipfels in Cannes zehn Milliarden Dollar (sieben Milliarden Euro) angeboten habe. Das Hilfsangebot Brasilias sei ein Zeichen für dessen wachsenden Einfluss auf der Weltbühne, erklärte Alexandre Barros vom politischen Forschungsinstitut Early Warning. Im Gegenzug werde das Land eine wichtigere Rolle beim IWF und anderen multilateralen Institutionen bekommen wollen, sagte er.

Über Jahrzehnte galt Brasilien als Entwicklungsland. Mittlerweile verfügt das Land jedoch über eine der weltweit am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften.

dapd

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