Breitband: Bayern öffnet Fördertöpfe

München - Bis zum Jahr 2010 sollen alle Menschen in Bayern die Möglichkeit haben, eine schnelle Internetverbindung (Breitband) zu nutzen.

 Weiße Flecken wie seit Jahren vor allem im ländlichen Raum soll es dann nicht mehr geben, sagte Wirtschaftsministerin Emilia Müller gestern in München. Helfen soll dabei ein Förderprogramm der Staatsregierung, das heute startet. Insgesamt stellt der Freistaat dabei 19 Millionen Euro für Planung und Umsetzung der Internetzugänge zur Verfügung.

Kritik, diese Summe sei lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein, wies Müller zurück. Schließlich seien durch Wettbewerb und verschiedene Technologien preisgünstige Lösungen zu erwarten. Man könne nicht in jeden Weiler ein Kabel verlegen, das müssten die Bürger verstehen und neben den beliebten DSL-Anschluss auch andere Breitbandzugänge akzeptieren, sagte Uwe Brandl, Präsident des Bayerischen Gemeindetages. Er rechnet in den kommenden Wochen mit rund 600 Anträgen von Gemeinden.

Bis zu 5000 Euro stehen ihnen für die Planung zu, bis zu 50 000 Euro für die Umsetzung. Einzelne Pilotprojekte sollen maximal 120 000 Euro erhalten. 

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