Bremsprobleme: BMW ruft 198.000 Autos zurück

München - BMW ruft in den USA rund 198.000 Fahrzeuge wegen möglicher Probleme mit dem Bremssystem in die Werkstätten. Weltweit könnten insgesamt allerdings rund 345.000 Fahrzeuge betroffen sein

Das sagte ein Sprecher des Konzerns am Freitag in München. Es werde derzeit geprüft, ob auch in Deutschland und anderen Ländern Autos zurückgerufen werden müssten. Grund für die Rückrufaktion sind mögliche Undichtigkeiten an den Bremsunterdruckpumpen bei Wagen der Baureihen des 5er, 6er und 7er BMW, sowie Fahrzeuge der Tochter Rolls Royce vom Typ Phantom, die alle mit einem V8 oder V12-Motor ausgestattet sind.

Diese Motorisierung ist vor allem in den USA beliebt. Dort würden die Besitzer der seit 2002 gebauten Autos in den kommenden Wochen per Brief über den Rückruf informiert. Sollten tatsächlich Probleme auftreten, würde der Fahrer dies rasch merken und sollte dann eine Werkstatt aufsuchen. Die fehlerhaften Teile würden dann ausgetauscht. Die Fahrzeuge verfügten aber in jedem Fall weiterhin über die mechanische Bremskraft und könnten damit auch angehalten werden. Berichte über Unfälle habe es bislang nicht gegeben. Allein in Deutschland kommt es jedes Jahr zu hunderten Rückrufaktionen verschiedener Hersteller wegen möglicher technischer Probleme, über die Fahrzeugbesitzer meist direkt informiert werden.

BMW: Der neue 5er Touring

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dpa

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