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Rauhes Klima für Großbritannien: Nach dem Brexit-Votum sehen Manager die Zukunft des Königreichs düster.

Manager-Index stark gesunken

Brexit: Miese Stimmung in der britischen Wirtschaft

London - Kaum neue Aufträge, Projekte auf Eis: Die Stimmung in der britischen Wirtschaft hat sich wegen des Brexit-Votums schlagartig abgekühlt.

Der von der Marktforschungsfirma Markit erhobene Einkaufs-Manager-Index sank von 52,4 Punkten im Juni auf 47,7 Punkte im Juli und damit auf den niedrigsten Stand seit April 2009. Damals herrschte die Finanzkrise. "Im Juli gab es eine dramatische Verschlechterung", erklärte Markit-Chefökonom Chris Williamson am Freitag.

Bruttoinlandsprodukt schrumpft 

Der Abschwung manifestiere sich darin, dass Aufträge storniert oder verschoben worden seien. Es gebe wenige neue Aufträge, Projekte seien auf Eis gelegt worden, erklärte Williamson. Schuld sei das Votum der Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union. Markit erwarte für das Quartal bis Ende September ein schrumpfendes Bruttoinlandsprodukt - der Rückgang werde wohl 0,4 Prozent betragen.

"Das hängt davon ab, ob es im August weiter bergab geht", erläuterte Williamson. Er verwies aber auf die Umfrage im Dienstleistungsbereich, die "weitere Schmerzen" erwarten lasse.

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