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300 Millionen Dollar - etwa 225 Millionen Euro - muss die Bank Standard Chartered Strafe zahlen.

Kampf gegen Geldwäsche

Standard Chartered: 300 Millionen Dollar Strafe 

London - Die britische Bank Standard Chartered muss eine Strafe in Höhe von 300 Millionen Dollar zahlen, weil sie eigene Regeln im Kampf gegen Geldwäsche nicht befolgte.

Standard Chartered habe "zahlreiche potenziell hoch riskante Transaktionen" nicht entdeckt, teilte die US-Bankenaufsicht am Dienstag mit. Es handelte sich demnach vor allem um Geschäfte in Hongkong und in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Standard Chartered musste bereits 2012 insgesamt 667 Millionen Dollar Strafe zahlen, da sie gegen US-Sanktionen verstieß und Zahlungsverkehr aus dem Iran, Myanmar, Libyen und dem Sudan abwickelte. Beide Strafzahlungen fallen jedoch verhältnismäßig gering aus: Im Juni musste die französische Großbank BNP Paribas wegen ähnlicher Verstöße eine Rekordstrafe in Höhe von 8,9 Milliarden Dollar zahlen.

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