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Der gebürtige Schotte Angus Deaton lehrt an der renommierten Universität Princeton in den USA.

Auszeichnung für britischen Ökonom

Angus Deaton bekommt den Nobelpreis für Wirtschaft

Stockholm - Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaft geht in diesem Jahr an den britischen Ökonomen Angus Deaton. Das gab die Königliche Schwedische Akademie der Wissenschaften bekannt.

Angus Deaton forscht im Bereich der Gesundheits- und Entwicklungsökonomie. Weil sich der in Schottland geborene Ökonom für eine gerechte und nachhaltige Gesellschaft einsetzt, erhielt er im Jahr 2014 bereits den Leontief-Preis.

Deaton werde für seine Arbeiten zu Konsum und Armut geehrt, so das Nobelpreis-Komitee am Montag in Stockholm. Seine Arbeiten hätten dazu beigetragen, die Fachgebiete der Mikro- und der Makroökonomie sowie der Entwicklungsökonomie zu verändern. Der 69-jährige Deaton lehrt an der renommierten Universität Princeton in den USA.

"Ungleiche Entwicklung in der reichen Welt"

Nach der Bekanntgabe seiner Nobelpreis-Auszeichnung erklärte Angus Deaton in einer Pressekonferenz in Stockholm, zu der er per Telefon zugeschaltet war: "Was wir heute sehen, ist das Ergebnis von Hunderten von Jahren ungleicher Entwicklung in der reichen Welt, wodurch ein großer Teil der Welt zurückgelassen wurde, und diese Menschen (...) wünschen sich ein besseres Leben. Auf kurze Sicht kann nur eine Stabilisierung der politisch instabilen Verhältnisse helfen.“

Die Auszeichnung ist mit acht Millionen schwedischen Kronen (etwa 850.000 Euro) dotiert. Anders als die traditionellen Nobelpreise geht sie nicht auf das Testament des Dynamit-Erfinders Alfred Nobel zurück. Die Reichsbank in Schweden stiftete den Preis erst 1968.

dpa/AFP

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