AC/DC-Legende Malcolm Young ist tot

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Es sei mit weiteren Kursverlusten beim britischen Pfund zu rechnen, sagte ein Währungsexperte. Foto: Ralf Hirschberger

Grünes Licht für Brexit

Britisches Pfund verliert stark

Frankfurt/London (dpa) - Das britische Pfund hat an Wert verloren und ist im Handel mit dem US-Dollar auf den tiefsten Stand seit knapp zwei Monaten gefallen.

Am Morgen sank der Kurs bis auf 1,2125 US-Dollar und damit auf den niedrigsten Wert seit Mitte Januar. Marktbeobachter erklärten den Kursverlust damit, dass mit der Zustimmung des britischen Parlaments der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) näher rückt. Außerdem hätten Pläne der schottischen Regierung für ein neues Unabhängigkeitsreferendum belastet.

Nachdem das britische Parlament in der Nacht zum Dienstag das Brexit-Gesetz verabschiedet hatte, ist der Weg für Premierministerin Theresa May frei, den Austritt ihres Landes aus der Europäischen Union (EU) zu erklären. Zuvor hatte Schottland angekündigt, wegen des Brexits ein neues Referendum über eine Unabhängigkeit von Großbritannien anzustreben. Schon kommende Woche soll das Parlament in Edinburgh darüber entscheiden.

Devisenexperte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank zeigte sich überrascht, dass die Kursverluste beim britischen Pfund nicht stärker ausfielen. Es sei zwar noch lange nicht ausgemacht, ob das britische Parlament den Schotten ein Votum über ihre Unabhängigkeit gestatten werden, schrieb Leuchtmann in einer Analyse. Allerdings könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Schotten nicht doch unabhängig werden.

Noch werden negative Nachrichten für Großbritannien nach Einschätzung von Leuchtmann am Devisenmarkt eher ignoriert. Sollten sie aber ihre volle Wirkung entfalten, dann sei mit weiteren Kursverlusten beim britischen Pfund zu rechnen.

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