Von Browsern und Providern: Richtig ausgerüstet ins Internet

- Browser, Flatrate, DSL, Freemail solches Computer-Chinesisch begegnet einem unausweichlich, wenn man sich damit auseinander setzt, welche Ausrüstung man braucht, um im Internet surfen zu können. Aber keine Angst: Der Weg ins Internet ist keine Hexerei, wenn man dabei ein paar wichtige Punkte beachtet.

Nicht am Computer sparen

Theoretisch kann man mit jedem PC oder Notebook ins Internet gehen, auch mit dem sechs Jahre alten Museumsstück, das man auf dem Schreibtisch stehen hat. Doch wer ohne Frust im Internet surfen möchte, sollte nicht an der falschen Stelle sparen.

Das Internet hat sich in den letzten Jahren so rasant weiter entwickelt, und Webseiten sind mittlerweile so voll gepackt mit aufwändigen Grafiken und Animationen, dass ein älterer Rechner mit wenig Arbeitsspeicher schlicht überfordert ist. Die Folge ist, dass sich die aufgerufenen Webseiten nur im Schneckentempo aufbauen oder manche Inhalte oder Seiten gar nicht angezeigt werden können. Der geeignete Internet-PC sollte über eine Grafik- und eine Soundkarte verfügen, ein CD-ROM/DVD-Laufwerk und einen USB-Anschluss haben. Hilfreich, aber nicht unbedingt nötig, ist ein integrierter CD-Brenner. Neuere PCs und Notebooks haben diese Hardware selbstverständlich integriert, sie verfügen über ausreichend Arbeitsspeicher und über ein aktuelles Betriebssystem. Bei diesen Rechnern ist meist schon die Software, der Internet-Browser, vorinstalliert, die man braucht, um sich in das Internet einzuwählen. Wenn man die Angebote großer Elektronikmärkte vergleicht oder auf Angebote von Discountern achtet, kann man einen guten PC zu einem vernünftigen Preis erstehen.

Modem, ISDN oder DSL?

Als Nächstes benötigt man einen Internet-Anschluss. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: Modem, ISDN- oder DSL-Anschluss. Das Modem sollte man tunlichst in der Mottenkiste lassen, weil die geringe Datenübertragungsrate eines Modems das Surfen im Internet quälend langsam macht.

ISDN ist schon um einiges schneller, aber am komfortabelsten ist derzeit DSL. Leider hat, vor allem in ländlichen Regionen, nicht jeder die Möglichkeit, DSL zu nutzen, da eine flächendeckende Verbreitung noch nicht erreicht ist. Ob ein DSL-Anschluss möglich ist, erfährt man bei den verschiedenen Anbietern wie T-Online, 1 & 1 oder Arcor, um nur einige zu nennen. Die Preise für DSL sind im vergangenen Jahr so in den Keller gepurzelt, dass sich der schnelle Anschluss auch für private Internet-Nutzer rechnet. Alle Anbieter werben mit günstigen DSL-Flatrates, mit denen man ohne Zeitbegrenzung und ohne Beschränkung bei der übertragenen Datenmenge für einen monatlichen Fix-Betrag im Internet surfen kann. Bei der Wahl des Anbieters sollte man gründlich die Preise vergleichen und vor allem das Kleingedruckte genau lesen, denn oft gelten die preiswerten Tarife nur dann, wenn man sich über zwei Jahre vertraglich bindet, und manchmal sind sogar noch zusätzliche Anschluss- oder Bereitstellungsgebühren versteckt.

Hat man sich für einen Anbieter und einen Tarif entschieden, dann bekommt man von diesem die nötige Hard- und Software zugeschickt. Der Anschluss und die Installation sind bei allen großen Anbietern so vereinfacht, dass selbst Einsteiger gut damit zurechtkommen.

Welcher Provider passt?

Der Provider vergibt die persönliche Mailadresse, die man braucht, um E-Mails zu schicken oder zu empfangen. Auch bei den Providern hat man die Qual der Wahl: AOL, MSN, T-Online, GMX oder Freenet sind nur einige von ihnen. Bevor man sich für einen Provider entscheidet, sollte man sich darüber klar sein, wie viel Service man haben möchte, denn der kostet.

Bei einigen Providern zahlt man eine monatliche Grundgebühr, hat dafür aber unbegrenzten Speicherplatz für seine E-Mails und keine Beschränkung beim Datenumfang von Dateien, die man verschicken möchte. Die kostengünstigere Variante sind so genannte Freemail-Anbieter wie www.gmx.net, www.web.de oder www.freemail.de, bei denen Mailadresse und die Verwaltung des elektronischen Postfachs kostenlos sind. Allerdings gibt es hier Beschränkungen beim Speicherplatz und bei den übertragenen Datenmengen. Wer aufwändige Powerpoint-Präsentationen, Videos oder andere große Datenmengen per Mail verschicken möchte, stößt hier schnell an Grenzen, aber für den alltäglichen Mail-Verkehr ist Freemail völlig ausreichend.

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