Brüssel erwägt neue Obergrenzen für Handy-Gebühren im Ausland

Brüssel - Die EU-Kommission erwägt neue Obergrenzen für die Gebühren der Handy-Nutzung im europäischen Ausland. Weil viele Anbieter nicht sekundengenau abrechnen, müssen die Kunden nach Auffassung der Brüsseler Behörde häufig zu viel bezahlen.

Nationale Aufsichtsbehörden könnten gegen diese Mehrbelastung bei grenzüberschreitenden Gesprächen nicht vorgehen, die EU hingegen schon. "Dies wird die Kommission in den nächsten Wochen erwägen", sagte ein Sprecher von EU-Medienkommissarin Viviane Reding am Donnerstag in Brüssel. Auch SMS-Textnachrichten seien zu teuer.

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