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BSI warnt vor massiven Cyberattacken zum anstehenden Black-Friday, aber auch im Weihnachtshandel

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Eine Person hält eine Kreditkarte während auf einem Laptop eine Black-Friday-Aktion zu sehen ist.
Insbesondere am Black Friday können die Konsumenten mit einer höheren Anzahl an Cyberattacken rechnen © Laurie Dieffembacq/dpa

An den Rabatt-Tagen Black Friday und Cyber Monday sowie im Weihnachtsgeschäft drohen dem Handel nach Einschätzung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in diesem Jahr massive Cyberattacken.

Bonn - Das BSI riet deshalb am Mittwoch insbesondere Onlinehändlern, geeignete Abwehrmaßnahmen vorzubereiten. Das BSI warnte vor allem vor DDoS-Angriffen, bei denen mit Millionen Zugriffen innerhalb kürzester Zeit die IT-Infrastrukturen der Händler überlastet werden und dadurch für die Kunden nicht mehr erreichbar sind. «Wir haben in den vergangenen Wochen DDoS-Angriffe mit bis zu 21,8 Millionen Anfragen pro Sekunde (MRPS) beobachtet. Das entspricht einer Zunahme von 28 Prozent zu vorher gemessenen Werten», sagte BSI-Präsident Arne Schönbohm.

Es sei zu befürchten, dass diese Angriffstechnologien auch in den umsatzstarken Tagen für DDoS-Erpressungen eingesetzt würden. Bisherige Schutzmaßnahmen gegen DDoS-Angriffe sollten daher an die neuen Kapazitäten der Cyber-Kriminellen angepasst werden, empfahl der Experte. Für DDoS-Angriffe werden von den Cyber-Kriminellen häufig infizierte Heim-Router, ungeschützte Server und durch Trojaner kompromittierte Systeme genutzt. (dpa)

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