+
ver.di-Chef Frank Bsirske

Bsirske will höhere Steuern für höhere Löhne

Köln - Vor der Fortsetzung der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Kommunen und des Bundes hat der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske die Forderung nach 6,5 Prozent mehr Lohn verteidigt.

Die finanziellen Probleme vieler Kommunen seinen nicht über die Einkommensentwicklung der Beschäftigten lösbar, sagte Bsirske dem Deutschlandfunk am Montag. Der Bund habe den Gemeinden mehr Aufgaben übertragen, aber nicht mehr Geld gegeben. Bsirske forderte eine höhere Besteuerung von Gutverdienern und Erbschaften, um höhere Löhne zahlen zu können.

Nichts geht mehr! Warnstreiks legen NRW und Baden-Württemberg lahm

Nichts geht mehr! Warnstreiks legen NRW und Baden-Württemberg lahm

Die Arbeitgeber von Bund und Kommunen hatten die Forderung von ver.di als überzogen zurückgewiesen und kein Angebot vorgelegt. Die Gewerkschaft organisierte daraufhin in der vergangenen Woche eine Warnstreikwelle. Die Tarifgespräche für den öffentlichen Dienst gehen (heute 13.00 Uhr) in Potsdam in die zweite Verhandlungsrunde.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax schließt nach EZB-Entscheid mit Verlusten
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax ist am Donnerstag nach dem Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) mit leichten Verlusten aus dem Handel gegangen. Der deutsche …
Dax schließt nach EZB-Entscheid mit Verlusten
Airbus-Verwaltungsratschef für Wechsel in der Führungsetage
Korruptionsverdacht und Personalspekulationen: Seit Monaten rumort es beim europäischen Luftfahrtriesen Airbus. Nun wird auch ganz offen über mögliche Management-Wechsel …
Airbus-Verwaltungsratschef für Wechsel in der Führungsetage
IG Metall kündigt Warnstreiks auch im Südwesten an
Ludwigsburg (dpa) - Der Metall- und Elektroindustrie stehen in der laufenden Tarifrunde auch in Baden-Württemberg ab dem 8. Januar die ersten Warnstreiks bevor.
IG Metall kündigt Warnstreiks auch im Südwesten an
Ratiopharm-Mutterkonzern Teva streicht 14 000 Stellen
Das Unternehmen Teva war bisher Israels ganzer Stolz: Symbol für israelischen Erfinder- und Unternehmergeist. Doch jetzt kündigt die Ratiopharm-Mutter weltweite …
Ratiopharm-Mutterkonzern Teva streicht 14 000 Stellen

Kommentare