Bund gibt Post- und Telekom-Aktien ab

- Hamburg - Der Bund hat mit einem Verkauf von Post- und Telekom-Aktien fünf Milliarden Euro zum Stopfen von Haushaltslöchern eingenommen. Die staatseigene KfW-Bankengruppe gab am Montag den Kauf von jeweils 7,3 Prozent an der Deutschen Post und der Deutschen Telekom bekannt. Der Bund hat sich damit von allen seinen Anteilen an der Post getrennt. Die Transaktion stehe im Zusammenhang mit angekündigten Anteilsverkäufen und sei bereits im Haushalt 2005 vorgesehen, hieß es.

Wie bei früheren ähnlichen Geschäften erwarb die KfW die Aktien mit einem Abschlag vom aktuellen Marktkurs. Gleichzeitig erhielt der Bund einen so genannten Besserungsschein, der ihm bei einem Weiterverkauf der Aktien an den Kapitalmarkt den Mehrerlös sichert. Die KfW hält damit rund 44,7 Prozent an der Post und 22,1 Prozent an der Telekom. Die Bankengruppe hatte zuletzt im Dezember 2004 Aktien der Telekom und im Januar 2005 Aktien der Post vom Bund erworben.

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