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Der Bund will kleinere Bahnhöfe für Menschen mit Behinderung und ältere Menschen barrierefrei rüsten. Die Modernisierungsmaßnahmen umfassen Zugänge, Informationssysteme und angepasste Bahnsteighöhen. Foto: Hubert Link

Bund plant weiteres Sonderprogramm für kleine Bahnhöfe

Berlin (dpa) - Der Bund will mit einem weiteren Sonderprogramm kleinere Bahn-Haltestellen modernisieren. 50 Millionen Euro stehen bis 2018 bereit, um etwa Barrieren für Alte und Menschen mit Behinderung zu beseitigen.

Dabei geht es um barrierefreie Informationssysteme, stufenlose Zugänge und angepasste Bahnsteighöhen, wie das Bundesverkehrsministerium am Freitag mitteilte. Länder und Gemeinden sollen mit weitere 50 Millionen Euro die Hälfte der Investitionen schultern. Das Ministerium bestätigte damit Informationen der "Saarbrücker Zeitung" (Freitag).

"Die Bahn kann das Verkehrsmittel des 21. Jahrhunderts werden", heißt es in einer Mitteilung von Minister Alexander Dobrindt (CSU). "Dazu gehört auch die Modernisierung der kleinen Bahnstationen. Sie sind oftmals das Aushängeschild einer Gemeinde." Das neue Programm solle den Zugang zum Nahverkehr entscheidend verbessern. Die Länder seien gebeten worden, bis zum Herbst geeignete Projekte zu nennen. Dabei geht es um Haltepunkte mit weniger als 1000 Ein- und Aussteigern pro Tag.

Insgesamt gibt es in Deutschland rund 5400 Bahnhöfe. Zuletzt hatte der Bund 2012 und 2013 durch ein 100-Millionen-Euro-Sonderprogramm 247 Bahnhöfe modernisiert.

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