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Über 100 Tonnen Goldbarren wurden allein aus New York nach Frankfurt gebracht.

Vor allem aus den USA

Bundesbank beschleunigt Rückholung von Goldbarren aus dem Ausland

Frankfurt - Die Bundesbank hat die Rückholung ihrer im Ausland eingelagerten Goldbarren im vergangenen Jahr beschleunigt.

216 Tonnen seien nach Frankfurt am Main gebracht worden, mehr als in jedem anderen Jahr seit Beginn der Aktion 2013, teilte die Bundesbank am Donnerstag mit. Aus New York seien 111 Tonnen Gold geholt worden - damit sei die anvisierte Rückholung aus den USA abgeschlossen.

Die Bundesbank hatte im Jahr 2013 angekündigt, bis 2020 die Hälfte der deutschen Goldreserven in ihren eigenen Tresoren in Frankfurt am Main einzulagern. Hintergrund waren Vorwürfe des Bundesrechnungshofs, wonach die Bestände im Ausland nicht regelmäßig überprüft würden. Insgesamt hat Deutschland 3378 Tonnen an Goldreserven.

Nach New York ist Paris dran

Von dem für den Umzug vorgesehenen Gold seien inzwischen 86 Prozent verlagert worden, erklärte die Bundesbank. Nach Erfüllung der Quote für New York sei geplant, im laufenden Jahr die Rückholung aus Paris abzuschließen. 2016 waren bereits 105 Tonnen aus Frankreich nach Frankfurt gebracht worden.

Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele betonte, es habe im vergangenen Jahr "keinerlei Beanstandungen" gegeben. Die Verlagerung sei "reibungslos" abgelaufen. Die Bundesbank prüft den Angaben zufolge bei jedem in Frankfurt eintreffenden Goldbarren, ob es sich tatsächlich um einen echten deutschen Barren handelt und ob Feingehalt und Gewicht korrekt sind.

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