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Sarrazin, der ehemalige Berlinder Finanzsenator.

Bundesbank-Chef legt Sarrazin Rücktritt nahe

Fankfurt - Bundesbank-Präsident Axel Weber hat dem ehemaligen Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin wegen dessen abfälligen Äußerungen über Ausländer persönliche Konsequenzen nahe gelegt.

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Nach Angaben eines Bundesbanksprechers vom Samstag äußerte sich der Bank-Chef über seinen Vorstandskollegen am Rande einer IWF-Tagung in Istanbul. Der Bundesbank sei ein Reputationsschaden entstanden, der repariert werden müsse, sagte Weber den Angaben zufolge.

Es gehe nicht um Personen, sondern um die Institution Bundesbank, die ein hohes Ansehen in der Bevölkerung genieße. Jeder ihrer Funktionsträger müsse sich seiner Verantwortung dafür bewusst sein und sich fragen, ob er sich dementsprechend verhalte.

Sarrazin steht seit seinen Äußerungen in einem Interview der Zeitschrift “Lettre International“ in der Kritik. Für Empörung sorgten vor allem zwei Sätze: “Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate.“ Und: “Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert.“ Sarrazin entschuldigte sich später.

dpa

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