Besonders brutaler Mord: Höchststrafe für U-Boot-Bauer Madsen 

Besonders brutaler Mord: Höchststrafe für U-Boot-Bauer Madsen 
+
Die Deutschen haben eine positive Einstellung zur "Kleinmünze". Foto: Karlheinz-Schindler

Bundesbank: Deutsche wollen Kleinmünzen behalten

Frankfurt/Main (dpa) - Auch wenn Verbraucher nur selten mit Ein- und Zwei-Cent-Münzen bezahlen: Nach Überzeugung der Deutschen Bundesbank wollen die wenigsten auf die kleinsten Geldstücke verzichten.

"Die deutsche Bevölkerung hat nach unseren Untersuchungen eine positive Einstellung zu Kleinmünzen", sagte Notenbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele. Die Mehrheit sei gegen eine Abschaffung der kupferfarbenen Geldstücke. Die Bundesbank sehe keinen Grund, warum der Wunsch der deutschen Bevölkerung, an den Kleinmünzen festzuhalten, nicht erfüllt werden sollte.

Allerdings hatte eine Umfrage von myMarktforschung im Sommer ein anderes Bild ergeben: Dabei hatten sich 53 Prozent (der 1000 Befragten) dafür ausgesprochen, die kleinen Geldstücke aus dem Verkehr zu ziehen. Nur ein gutes Viertel (28 Prozent) lehnte das ab.

Auch Thiele räumte ein, dass ein Großteil der Ein- und Zwei-Cent-Stücke gar nicht für das tägliche Einkaufen verwendet werden, sondern verloren gehen oder zwecks Entlastung des Portemonnaies zurückgelegt oder gehortet werden.

Nach einer früheren Schätzung der Bundesbank wird etwa jede fünfte Ein-Cent-Münze im Umlauf für das tägliche Einkaufen genutzt, bei der Zwei-Cent-Münze etwa jede vierte, sagte Thiele. "Das heißt: 75 Prozent sind verloren oder im Einmachglas oder sonst wo."

Bundesbank Monatsbericht April Transaktionskassenhaltung von Euro-Münzen in Deutschland

EZB Statistik Euro-Münzen im Umlauf (Englisch)

Mitteilung EU-Kommission zur Zukunft von 1- und 2-Cent-Münzen vom 14.5.2013 (Englisch)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Twitter hält sich in schwarzen Zahlen
San Francisco (dpa) - Der bis vor kurzem chronisch verlustreiche Kurznachrichtendienst Twitter hat sich im zweiten Quartal in Folge in den schwarzen Zahlen gehalten - …
Twitter hält sich in schwarzen Zahlen
Porsche will Sichtung von Unterlagen verhindern
Die Justiz erhöht im Diesel-Skandal den Druck auf Porsche und will nach einer Razzia sichergestellte Unterlagen sichten. Der Autobauer weist die Vorwürfe zurück - und …
Porsche will Sichtung von Unterlagen verhindern
Deutsche Autobauer setzen weiter auf Zugpferd China
Chinesische Hersteller rücken ihnen spürbar auf die Pelle - doch die deutschen Autobauer wollen auf dem größten Automarkt weiter den Ton angeben. Auch durch die …
Deutsche Autobauer setzen weiter auf Zugpferd China
Bosch hält zum Diesel - Neue Technik soll Niedergang stoppen
Elektromobilität hin oder her - für Bosch ist der Diesel zu wichtig, als dass man ihn einfach abschreiben könnte. Ist auch nicht nötig, meint der weltgrößte Zulieferer. …
Bosch hält zum Diesel - Neue Technik soll Niedergang stoppen

Kommentare