Urteil: Eon darf Thüga verkaufen

Bonn - Der Verkauf der Stadtwerke-Holding Thüga des Energiekonzerns Eon an ein kommunales Konsortium kann über die Bühne gehen. Der Konzern bietet Energiedienstleistungen an.

Die eigens dafür gegründete Holding Integra Energie GmbH& Co KGaA kann sämtliche Anteile an der Thüga Aktiengesellschaft vom Eon- Konzern übernehmen. Das teilte das Bundeskartellamt am Dienstag in Bonn mit. Unter dem Dach der in München ansässigen Thüga mit einem Umsatz von 880 Millionen Euro sind vor allem Minderheitsbeteiligungen an rund 90 Stadtwerken und Regionalversorgern vereinigt.

Die Thüga bietet Energiedienstleistungen an und versorgt in Teilen Baden- Württembergs und Bayerns auch Haushalte mit Energie und Trinkwasser. Zum Käufer-Konsortium Integra gehören die Frankfurter Mainova, die Stadtwerke Hannover und die Nürnberger N-ergie sowie eine Gruppe von 47 kleinen Stadtwerken mit dem Namen Kom9. Das kommunale Konsortium steigt mit der Übernahme zum fünftgrößten Versorger in Deutschland auf.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Erste Lebensversicherer ändern Kunden-Infos
Unvollständige oder unverständliche Angaben über den Wert einer Lebensversicherungen sollen von Sommer an der Vergangenheit angehören. Einige Assekuranzen setzen jetzt …
Erste Lebensversicherer ändern Kunden-Infos
Fachkräftemangel: Mittelstand hofft auf Flüchtlinge
Trotz Problemen mit der Sprache und fehlender Qualifikationen: Immer mehr mittelständische Betriebe beschäftigen laut einer Befragung Flüchtlinge.
Fachkräftemangel: Mittelstand hofft auf Flüchtlinge
Geplanter Börsengang: Mit diesen Millionen-Einnahmen kalkuliert Dropbox
Der Online-Speicherdienst Dropbox will 500 Millionen Dollar (407 Mio Euro) mit seinem geplanten Börsengang einnehmen.
Geplanter Börsengang: Mit diesen Millionen-Einnahmen kalkuliert Dropbox
Begrenzte Diesel-Fahrverbote geplant
Am Dienstag wollen die höchsten deutschen Verwaltungsrichter über die Zulässigkeit von Diesel-Fahrverboten entscheiden. Jetzt wird eine Initiative des …
Begrenzte Diesel-Fahrverbote geplant

Kommentare