Signalstörung: Verzögerungen auf der Stammstrecke

Signalstörung: Verzögerungen auf der Stammstrecke

Bundesnetzagentur rät: Strom-Anbieter wechseln

- Osnabrück/Düsseldorf - Angesichts der drohenden Preiserhöhungswelle zur Jahresmitte hat der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, Stromkunden geraten, ernsthaft über einen Anbieterwechsel nachzudenken.

In einem Interview der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Kurth, dies sei sinnvoller als sich über die Preissteigerungen aufzuregen. Oft genüge es sogar, dem angestammten Anbieter seine Wechselabsicht mitzuteilen, um einen günstigeren Tarif angeboten zu bekommen.

Bisher haben 67 inländische Stromversorger Preiserhöhungen zum 1. Juli angekündigt, wenn die Tarife von den Bundesländern nicht mehr genehmigt werden müssen. Umwelt- und Verbraucherschutzverbände hatten ebenfalls zu einem Wechsel geraten.

Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" planen auch die beiden großen Energiekonzerne E.ON und RWE Strompreiserhöhungen. E.ON wolle die Stromtarife nach bisheriger Planung zum September an die "gestiegenen Beschaffungspreise" anpassen. Bei großen RWE-Regionalgesellschaften zeichne sich ein ähnlicher Termin ab, hieß es. Die Höhe sei dabei noch unklar. Keinesfalls, so zitiert "Der Spiegel" RWE-Manager, werde die vom Konkurrenten Vattenfall in Berlin und Hamburg vorgegebene Marke von rund sieben Prozent erreicht.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax von Eurostärke und Wall Street belastet
Frankfurt/Main (dpa) - Der hohe Eurokurs hat den Dax am Mittwoch belastet. Am Nachmittag drückte die Wall Street zusätzlich auf die Stimmung, da die Gewinne der …
Dax von Eurostärke und Wall Street belastet
Führende Ökonomen fordern radikale Reformen in der Eurozone
Nach Jahren der Finanzkrise verzeichnet Europas Wirtschaft wieder Wachstum. Doch der Aufschwung steht aus Sicht vieler Experten auf wackeligen Füßen. Der Reformdruck …
Führende Ökonomen fordern radikale Reformen in der Eurozone
Goldman Sachs und Bank of America schreiben Verlust
New York/Charlotte (dpa) - Die von US-Präsident Donald Trump vorangetriebene Steuerreform macht den großen Banken des Landes weiter zu schaffen.
Goldman Sachs und Bank of America schreiben Verlust
Bitcoin stürzt unter 10 000 US-Dollar ab
Nach dem Höhenflug folgt der Fall: Gegenüber dem Rekordhoch von Mitte Dezember hat sich der Wert der wichtigsten Digitalwährung in kurzer Zeit halbiert. Die …
Bitcoin stürzt unter 10 000 US-Dollar ab

Kommentare