+
Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth (l), und sein Pressesprecher Rudolf Boll packen auf einer Pressekonferenz in der technischen Zentrale der Behörde in Mainz eine Stoppuhr aus.

Bundesnetzagentur versteigert Funkfrequenzen

Mainz - Zehn Jahre nach der Milliarden-Versteigerung von UMTS-Frequenzen startet am Montag eine neue Auktion der Bundesnetzagentur. Doch mit dem Erwerb der Funkfrequenzen kommen die Verpflichtungen.

Zu vergeben sind insgesamt 41 Frequenzblöcke, um die sich die Mobilfunkunternehmen T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 bewerben. Die Netzagentur erwartet einen intensiven Bieterwettbewerb. Bei der Versteigerung von UMTS-Lizenzen im Jahr 2000 erzielte die Behörde Erlöse von etwa 50 Milliarden Euro.

Experten rechnen diesmal mit einem Bruchteil. Die Netzbetreiber müssen sich an strenge Vorgaben halten: Jeder verpflichtete sich, im Falle des Kaufs ab dem 1. Januar 2016 in allen Bundesländern einen Versorgungsgrad von 90 Prozent zu erreichen. Erst wenn Gemeinden und Städte mit höchstens 5.000 Einwohnern schnelle Internetanschlüsse bekommen haben, dürfen die Unternehmen die lukrativere Versorgung von größeren Städten angehen.

DAPD

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax setzt mit Kurssprung zum Jahresendspurt an
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat am Montag den Grundstein für eine Jahresend-Rally gelegt. Dank des Rückenwindes von der tonangebenden Wall Street schloss der deutsche …
Dax setzt mit Kurssprung zum Jahresendspurt an
Porsche: BR-Chef will Firmen-E-Mails abends löschen lassen
Nach Feierabend geht für viele Beschäftigten die Arbeit irgendwie weiter - dienstliche Mails werden auch spät am Abend noch beantwortet. Schluss damit, fordert ein …
Porsche: BR-Chef will Firmen-E-Mails abends löschen lassen
Bieterfrist für Airline Niki gesetzt
Nach der gescheiterten Übernahme durch die Lufthansa soll schnell ein Käufer für die Airline Niki gefunden werden. Interessenten gibt es einige, sagt der …
Bieterfrist für Airline Niki gesetzt
"Chef-Masche": BKA im Kampf gegen Firmenbetrüger erfolgreich
Mit einer Art "Enkeltrick de luxe" schaffen es Betrüger immer wieder, Firmen um hohe Geldbeträge zu bringen. Aber das Bundeskriminalamt hält dagegen - mit Unterstützung …
"Chef-Masche": BKA im Kampf gegen Firmenbetrüger erfolgreich

Kommentare