+
Die Entscheidung vom Bundesarbeitsgericht könnte nun als Präzedenzfall gelten.

Präzedenzfall

Bundesrichter: Kein Schadenersatz nach Fluglotsenstreiks

Erfurt - Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) muss für die Folgen von Lotsenstreiks keinen Schadenersatz in Millionenhöhe an mehrere Airlines zahlen.

Das entschied das Bundesarbeitsgericht am Dienstag in Erfurt in einem Grundsatzurteil zu Schadenersatzansprüchen Dritter bei Arbeitskämpfen. Danach können Gewerkschaften von nicht bestreikten Unternehmen in der Regel nicht für Folgekosten - beispielsweise durch ausgefallene Flüge - haftbar gemacht werden.

Gegen die GdF hatten nach Arbeitskämpfen 2009 in Stuttgart und 2011 bundesweit insgesamt fünf Fluggesellschaften auf Schadenersatz in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro geklagt. Mit ihrer Forderung waren sie auch bei den Vorinstanzen in Hessen gescheitert.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Erwärmung der Ostsee könnte Heringsfischer hart treffen
Der Hering gehört zu den beliebtesten Speisefischen hierzulande. Doch Wissenschaftler warnen: Die Bestände in der Ostsee könnten wegen der Wassererwärmung drastisch …
Erwärmung der Ostsee könnte Heringsfischer hart treffen
Italien hebt Wirtschaftsprognosen an
Rom (dpa) - Italien hat seine Prognosen für die Wirtschaftsleistung in diesem und im kommenden Jahr angehoben. "Wir haben höhere und solidere Wachstumszahlen als …
Italien hebt Wirtschaftsprognosen an
Nach May-Rede: Moody's stuft Kreditwürdigkeit Großbritanniens ab
Kurz nach der Rede der britischen Premierministerin Theresa May hatte die US-Ratingagentur Moody's ihre Einschätzung der Kreditwürdigkeit Großbritanniens bereits nach …
Nach May-Rede: Moody's stuft Kreditwürdigkeit Großbritanniens ab
Autoindustrie kann Diesel-Updates steuerlich absetzen
Berlin (dpa) - Die deutsche Autoindustrie kann die Kosten für die Software-Updates bei Millionen Dieselautos steuerlich absetzen. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" …
Autoindustrie kann Diesel-Updates steuerlich absetzen

Kommentare